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Wildeshausen /Dötlingen Zeigen, wie schön es in der Region ist: das wollen die Rotarier mit ihrer neuen Veranstaltung der „Nahtour“, die am Sonntag, 15. September, von 11 bis 18 Uhr stattfindet. Man brauche nicht weit zu reisen, auch in der Heimat gebe es viel zu entdecken. Das sei zudem für die Umwelt und das Klima besser, sagte Jens Schachtschneider, Präsident des Rotary-Clubs Wildeshausen, bei der Vorstellung.

Die „Nahtour“ ist ein rund 20 Kilometer langer Rundkurs, der entlang des Huntepadds durch Wildeshausen und die Gemeinde Dötlingen führt. An zehn Stationen erfahren die Teilnehmer Wissenswertes über ihre Heimat – mal auf humorvolle Art, mal zum Mitmachen. Neben dem Rotary-Club beteiligen sich auch Vereine, Institutionen und Privatpersonen an der Aktion.

Die zehn Stationen: Über Bäume und ihre Geschichte referiert ab 11 Uhr Volker Kuhlmann beim Arboretum in Wildeshausen. Von dort aus geht es zum Bibelgarten an der Alexanderkirche. Vor 2000 Jahren schrieben Pflanzen Geschichte, die die dortigen Gärtner ab 11.30 Uhr vorstellen. Wo die Hunte einen großen Bogen macht – kurz hinter der Brücke der Autobahn 1 – weiß Hans-Dieter Buschan von der Hunte-Wasseracht, warum Entschleunigung auch für den Fluss gut ist (ab 12 Uhr). Etwas weiter stromaufwärts erklärt Dette Zingler als Tante Unke von der Hunte, wie das Leben so ohne Strom, fließendes Wasser und Handy läuft (ab 12 Uhr). „Die alte Dame“ lässt sich gern besuchen und erzählt über ihr bescheidenes Leben. Auch ohne Internet ist sie immer top informiert, meinte Zingler schmunzelnd.

Von dort aus ist es nicht mehr weit bis zur Glaner Braut, dem Zentrum der Nahtour. Hier begleitet Archäologin Svea Mahlstedt die Teilnehmer ab 13 Uhr auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Regina Dörrie von den Landesforsten nimmt ein Stück weiter Wünsche an den Wald- und Klimaschutz entgegen (13.30 Uhr). Am Steinberg in Dötlingen berichtet ab 11 Uhr der „Bienen-Azubi“ Christian Wolf, Erster Kreisrat, über sein erstes Jahr als Imker. Am Püttenhus berichtet ab 11.30 Uhr Gästeführerin Marianne Mennen Interessantes über die Geschichte des Gebäudes. Zudem serviert der Heimatverein Kaffee und Kuchen. Bevor es zur zehnten Station, dem Annasee, geht, steht Künstlerin Anne Hollmann am Heideweg (ab 12 Uhr). Sie erzählt über den Maler Müller von Siel und möchte mit den Teilnehmern ein großes Bild malen. Am Annasee berichtet schließlich Ralf Siemer vom Fischereiverein Wildeshausen über die Wiederansiedlung ausgestorbener Fischarten (ab 12.30 Uhr).

Die Veranstaltung sei nicht nur für Rotarier gedacht, erklärte Schachtschneider: „Wir laden alle ein, die gut zu Fuß sind oder ein Radel haben.“ Am besten sei die Strecke jedoch mit dem Fahrrad zu absolvieren, so Schachtschneider. Darüber hinaus müssen nicht alle Stationen in der Reihenfolge absolviert werden. Man könne auch mittendrin beginnen.

Nur eine Bitte haben die Organisatoren: Um Gegenverkehr zu vermeiden, sollte die Wegstrecke in der angegebenen Richtung absolviert werden. Diese führt von Wildeshausen, über Dötlingen, Busch und Altona zurück in die Wittekindstadt. Vom Wildeshauser Klärwerk bis zum Annasee wird die „Nahtour“ ausgeschildert.

Renke Hemken-Wulf Friesoythe / Redaktion Münsterland
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