Wildeshausen „Weil Musik einfach Spaß macht“ – dieses Motto des Musikkorps Wittekind begleitete das Eröffnungskonzert 2018 am Samstagabend in der Widukindhalle Wildeshausen. Unter der Leitung von Ingo Poth nahmen die festlich gekleideten Musiker die Zuschauer auf eine musikalische Reise durch verschiedene Genres mit.

Am Abend wurden die Plätze dann knapp, denn um die 300 Gäste waren zum Konzert gekommen. Mit dem Stück „Das große Tor von Kiew“ gab das Musikkorps einen fulminanten Auftakt. Uwe Leinemann, 1. Vorsitzender des Orchesters, begrüßte anschließend die Anwesenden herzlich. Er freute sich, dass „so viele den Weg hierher gefunden haben“ – trotz aktueller Grippewelle. Leinemann stellte vor allem das Engagement der Musiker bei den Proben und Übungswochenenden heraus. Zudem betonte er die Verbundenheit zur Wildeshauser Gilde und sprach der Geschäftsführerin Conny Wolter für ihre Arbeit seinen Dank aus und überreichte ihr einen Blumenstrauß.

Der erste Teil des Konzertes mutete eher klassisch an: Von der „Carmina Burana“ über den „Herzegowina-Marsch“ bis zu „Die Moldau“ zeigten die Musiker ein breitgefächertes Repertoire. Ein „gruseliges Vergnügen“ bot „Das Waschweib“ von Alexander Reuber als Vertonung einer Geistergeschichte. Im zweiten Teil wurde es dann neben „Anna-Polka“ und dem „Radetzky Marsch“ auch modern: Totos greatest Hits und „At World’s End“, Filmmusik aus Fluch der Karibik, begeisterten die Gäste.

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Begleitend zu den Musikstücken, wurden mit einem Beamer auf eine Leinwand diverse Bilder projiziert, so zum Beispiel ein Schattenspiel mit Szenen aus dem „Waschweib“ oder auch Bilder der Moldau. Verschiedene Mitglieder des Musikkorps übernahmen am Abend die Moderation und gaben Hintergrundinformationen zu den Stücken.

Das Kinder- und das Jugendorchester, auch unter der Leitung von Poth, trugen ebenfalls zum Konzertvergnügen bei und ernteten eine Menge Applaus für „Astrid Apfelkuchen“ und „Fünf kleine Fische“ beziehungsweise „Music“ von John Miles. Er habe gar nicht so viel zu sagen, meinte Poth mit einem Lachen, denn die Kinder würden die von ihnen gespielten Lieder selbst festlegen.

Einen breiten Querschnitt von Klassik bis zur Moderne, einschließlich Pop- und Marschmusik, bot das Musikkorps den Gästen, die begeistert viel Applaus spendeten. Im zweiten Teil des Konzertes gab es dann noch eine Überraschung für Poth: Mitten im Stück hörten die Musiker auf zu spielen und sorgten mit einem Einspiel von Preußens Gloria erst einmal für Verwunderung beim Dirigenten. Doch diese Pause hatte einen Grund – denn Poth gab sein 25. Eröffnungskonzert mit dem Musikkorps Wittekind und wurde dafür mit einer Urkunde und einem Geschenk geehrt.

Nach dem Konzert blieb den Gästen dann Zeit, im Foyer der Widukindhalle den Abend ausklingen zu lassen und sich über das Musikerlebnis auszutauschen.

Neele Körner Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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