Wildeshausen /Ahlhorn Zum 1. August kommt Thimo Holetzke (31) als neuer Pastoralreferent in die Katholische Kirchengemeinde St. Peter Wildeshausen/Ahlhorn. Seine Ausbildungszeit hat er in der Kirchengemeinde St. Marien in Oldenburg absolviert.

Holetzke, der aus dem schleswig-holsteinischen Neumünster stammt, hatte nach Abitur und Zivildienst zunächst zwei Semester evangelische Religionswissenschaft und Philosophie in Heidelberg studiert.

Drei Monate im Kloster

2011 ging er für drei Monate in das Benediktinerkloster Nütschau, dessen Jugendhaus er von mehreren Aufenthalten kannte. „Die Mönche haben mir sogar ein Auto geliehen, damit ich den evangelischen Gottesdienst besuchen kann“, erzählt er. „Doch die katholische Liturgie und die Lektüre von Josef Ratzinger – dem späteren Papst Benedikt XVI. – über die Einführung in das Christentum öffneten mir den Raum des Unsagbaren und Göttlichen, die Begegnung mit der Transzendenz und die Gelegenheit, mich dem Unbegreiflichen zu nähern.“

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Theologie studiert

Mit 22 Jahren konvertierte Holetzke zum römisch-katholischen Glauben und studierte anschließend katholische Theologie in Münster. Praktische Kenntnisse erwarb er sich in Praktika in den Bereichen Kfz, Landwirtschaft, Einzelhandel, Architektur, in einem Kindergarten und zuletzt im Rahmen eines Gemeindepraktikums in der Cloppenburger Kirchengemeinde St. Andreas. Während seines Studiums in Münster engagierte er sich in der Katholischen Studierenden- und Hochschulgemeinde. In seiner Freizeit wandert und pilgert der verheiratete Theologe gerne. Vom Jakobsweg ist er schon ein erstes Teilstück von Wismar nach Vechta gelaufen.

Nachfolger gefunden

„Ich freue mich nun drauf, mit meinen in der Ausbildung erworbenen Kompetenzen tätig zu werden“, sagt der neue Pastoralreferent. „Ich möchte die Hoffnung des Glaubens und das Suchen nach Gott weitergeben, damit Menschen selbst eine Heimat im Glauben finden können, wie ich sie gefunden habe.“

Holetzke folgt als Pastoralreferent auf Matthias Goldberg. Dieser war 35 Jahre lang in der St.-Peter-Gemeinde tätig und erlebte unter anderem den Zusammenschluss der beiden Kirchengemeinden Herz-Jesu in Ahlhorn und St. Peter in Wildeshausen. Im Februar wurde Goldberg in den Ruhestand verabschiedet.

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