Westerholt Schon beim Blick auf die Dekoration wurde klar: Dies ist keine Lesung wie jede andere. Statt der frischen Blumen, wie sonst in der Hofbuchhandlung üblich, stand bei der Präsentation von Manfred Brüning ein Messerblock neben den Krimis des Autors.

Zum ersten Mal war mit Brüning ein Krimi-Autor zu Gast bei Buchhändlerin Kathrin Wellmann in Westerburg. Zum Einstieg erzählte der Schriftsteller aus dem Ammerland von einem Gespräch mit seiner Lektorin: Sie habe ihm auf die Frage, warum sein erstes Buch veröffentlicht werde, bescheinigt, dass er es mit seinem Schreiben schaffe, das „Kopfkino“ des Lesers in Gang zu setzen. Außerdem gebe es noch keinen betenden Kommissar auf dem Markt – was bei Brünings Biografie durchaus nicht ungewöhnlich ist: Vor seiner Pensionierung war Brüning zunächst Diakon, schließlich Pastor.

In seiner Lesung ausgewählter Textpassagen nahm Brüning die Zuhörerinnen und Zuhörer mit in die Arbeit des Kommissars Adi Konnert, der in den bisher drei erschienenen Büchern in Oldenburg ermittelt, und stellte seine Kompetenz in Sachen Kopfkino unter Beweis.

Auch von seiner Zeit als Pastor erzählte Manfred Brüning und machte dabei immer wieder deutlich, dass die Arbeit als Seelsorger mehr gemeinsam hat mit der eines Krimiautors, als es auf den ersten Blick scheint.

Wer diese Lesung verpasst hat: Am Sonntag, 17. März, liest Manfred Brüning um 9.30 Uhr im Hotel „Deutsches Haus“ in Kirchhatten.

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