+++ Eilmeldung +++

Cloppenburger Ortsumgehung
Lastwagen umgekippt – B72 voll gesperrt

WILDESHAUSEN Auf der „Jagd“ waren die Herren Pirsch und Balz am Freitagabend im „Atrium am Wall“. Die beiden schmucken jungen Männer jagten ihr Publikum von einer Lachsalve in die nächste. Sänger Leander Pirsch alias Boris Raderschatt und Pianist Dieter W. Balz alias Christoph Gerl entführten mit ihrem Musikkabarettprogramm „Zwangsvorstellung“ in die Zeit der „Goldenen Zwanziger“. Doch auch Lieder aus dem Nachkriegsdeutschland gab es zu hören.

„Bus aus Sofia“

Ein Zwang, die Couplets und Lieder mit hintersinnigem, manchmal tiefschwarzem Humor genussvoll zu verfolgen, war aber bei keinem der Zuhörer im vollbesetzten Atrium notwendig. Für Raderschatt war es fast ein Heimspiel, ist er doch in Großenkneten aufgewachsen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Vom ersten Lied an hatte das Musikkabarettpaar sein Publikum gefangen. Das Stück „Schuld war nur der Bossanova“ wandelte das Duo irrwitzig in „Schuld war nur der Bus aus Sofia“ ab. Und beim Refrain hätte es selbst ein Gotthilf Fischer vermutlich nicht besser verstanden, die Gäste zum Mitsingen zu animieren.

Charmant moderierte Boris „Pirsch“ Raderschatt zwischen den einzelnen Stücken. „Der Männeranteil gesanglicher Art ist noch ein wenig schüttern, so wie mein Haar“, animierte er die Herren im Atrium zum kräftigeren Mitsingen.

Gelungen auch die Heinz-Rühmann-Parodie Raderschatts: „Ich brech’ die Herzen der stolzesten Frau’n“ ließ den Schauspieler durch das Atrium schweben.

Kaiserschnulze

Christoph „Balz“ Gerl erwies sich bei dem Programm als brillanter Partner am Piano. Die „Capri-Fischer“, bei denen die Sonne im Meer versinkt, begleitete er mit einem tief empfundenen „Platsch“. Nicht wenige der Zuschauer mussten schon nach kurzer Zeit zu den Taschentüchern greifen, um sich die Lachtränen aus den Augen zu wischen.

Pirsch und Balz servierten aber auch Andächtiges. Das Duo forderte vom Publikum eine meditative Haltung ein. Ein getragener Choral, von Balz auf dem Piano intoniert, wandelte sich jedoch schnell in die Kaiserschnulze „Santa Maria“, bei der das Publikum das „Humdada Humdada“ begeistert mitsang. Erst nach einigen eifrig erklatschten Zugaben beendeten die Herren Pirsch und Balz ihren musikalischen Abend.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.