Großenkneten Fast war es, als hätte der Abend den 85 Gästen ein Dauerlächeln auf das Gesicht gezaubert. So empfand es die Vorsitzende Irene Krüger, als sie mit ihren Mitstreitern im Verein Musik und Kunst Großenkneten (Muk) die Besucher mit Schokoladentäfelchen samt Schutzengel auf dem Heimweg verabschiedete. „Wir sind sehr, sehr zufrieden“, freute sie sich über die überaus gelungene Premiere am Freitagabend mit der Musiklesung mit der Gruppe „Weiberkram & Männersache“ und Hinrich Hellbusch als Rezitator in der historischen Schmiede.

Schon die Wahl des Veranstaltungsortes war ein Volltreffer gewesen. Erstmals hatte die Diakonie-Sozialstation die Diele in der Schmiede am Esch für einen derartigen Kulturabend zur Verfügung gestellt. Das war ein absolut schöner Rahmen für eine ebensolche Veranstaltung, auch wenn es sehr warm war.

Dieses Ambiente und das gut gelaunte Publikum beflügelten offenkundig auch die Künstler noch mehr, denn wie Sängerin Silvia Hiemann und Hinrich Hellbusch sich die verbalen Bälle zuwarfen, war klasse. Ebenso locker wie spontan agierten sie souverän auf der kleinen Bühne und hatten das Publikum vom ersten Moment an im Griff.

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Legte Hellbusch einen Limerick über einen Nagel und seine große Liebe, die Schraube, vor, machten die Musiker nahtlos mit dem Lied „Männer im Baumarkt“ weiter, eine heitere Nummer über Heimwerker im Kaufrausch.

Die handgemachte Folkmusik mit lustigen, aber auch nachdenklichen Texten der Huntloser Gruppe machte Spaß. Das Lied von den jungen Paaren auf den Bänken: „Sie schmusen noch, sie knutschen noch, sie lachen noch“– ein herrliches Liebeslied. Gleich danach wieder Hellbusch mit einem Limerick, diesmal einem Klassiker von Ringelnatz über die Ameisen aus Hamburg, deren Ausflug nach Australien doch früh in Hamburg-Altona endet. Das ergänzte sich perfekt. Humor und Nachdenklichkeit waren sehr gut austaxiert, ein Vergnügen für die Zuschauer, die aus vielen Gemeindeteilen kamen. Zur Begrüßung gab es übrigens ein Getränk, in der Pause kleine Häppchen.

Die 20 ausgelegten Beitrittserklärungen waren am Ende alle vergriffen. Ruhig und entspannt soll die Vereinsarbeit weiterlaufen. Weitere ungewöhnliche Orte für heimische Kultur sollen gesucht werden. Nach diesem Start dürfte die Lust auf mehr endgültig entfacht sein.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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