Wardenburg Den Blick öffnen für einen besonderen Platz, ein ungewöhnliches Ereignis, ein schönes Objekt oder Gebäude in der Gemeinde Wardenburg – das soll ein Kunstprojekt bewirken, das mit dem Cityfest vom 5. bis 7. Juli gestartet wird. „De groode Döör“ (plattdeutsch für „Die große Tür“) heißt das Projekt, das nach zweijähriger Vorbereitung nun mit Leben gefüllt werden soll.

Den Anstoß dazu gegeben hatte der in Hude ansässige Verein „artecology_network“ bei einer Informationsveranstaltung im Sommer 2017. Er widmet sich der Kunst und Kultur im Landschaftsraum.

„Bei einigen Teilnehmern dieses Treffens entstand der Wunsch, mit der bildenden Künstlerin Kerstin Polzin aus Berlin ein Kunstprojekt ins Leben zu rufen. So entstand die Projektgruppe ,Kunst im Landschaftsraum‘“, berichten der Kulturbeauftragte der Gemeinde, Hendrik Müller, und Michael Fröhlich vom Gemeinde Wardenburg Marketing Forum (GWMF) stellvertretend für alle Projektteilnehmer (siehe Kasten).

Ab sofort Ideen erwünscht

Vorschläge einreichen, wo „De groode Döör“ stehen soll, können Vereine und Bürger schon jetzt beim Kulturbeauftragten der Gemeinde, Hendrik Müller (Telefon  04407/73-116, E-Mail: hendrik.mueller@wardenburg.de).

Die Projektgruppe „Kunst im Landschaftsraum“ besteht aus folgenden Personen: Werner Albrecht und Michael Fröhlich für den Projektträger Gemeinde Wardenburg Marketing Forum, Landwirt Heiner Möhlenpage für die Gästeführer, Hans-Günther Gramberg für den Gemeindespiegel, Hendrik Müller für die Gemeinde, Waltraut Schmidt für den Landfrauenverein Wardenburg, Anette Zech für die Touristinformation umtref und Alke Kruse für den Ortsverein Tungeln.

Hervorgehend aus der Frage „Was bedeutet mir viel und verbindet mich hier mit diesem Ort?“ entwickelte die Gruppe die Vision für eine wandernde Skulptur, die ihren Ort in den verschiedenen Gemeindeteilen wechselt. So entstand der Wunsch nach einer großen blauen Tür, die im geöffneten Zustand in der Landschaft steht. Zugleich Symbol für den ländlichen Charakter der Gemeinde und für die Gemeinschaft von Mensch und Tier, die früher gemeinsam unter einem Dach lebten. „Den Entwurf für diese Tür haben die Projektgruppe und die Künstlerin zusammen ausgearbeitet“, erzählen Müller und Fröhlich. Anschließend galt es, Unterstützer für dieses Projekt zu finden.

Den finanziellen Part übernehmen die Regionale LzO-Stiftung und die Wardenburger Bürgerstiftung. Für den Bau der großen drei mal drei Meter großen Tür konnte die Jugendwerkstatt „Lupo“ der Volkshochschule Hatten + Wardenburg gewonnen werden. „Der dortige Werkstattleiter ist Tischler und Künstler“, weiß Hendrik Müller. Die entsprechende Statik für das schwere Kunstobjekt berechnete das Ingenieurbüro Eriksen aus Oldenburg und die Wardenburger Stahlbaufirma Kirchner fertigte die Konstruktion für eine stabile Bodenverankerung. Beide Leistungen wurden zum Selbstkostenpreis erbracht, freut sich das Marketing Forum als Projektträger.

Bis zum Cityfest soll die große blaue Dielentür fertig sein. „Auf einem Anhänger wird sie zusammen mit den Orts- und Bürgervereinen den Lichterumzug anführen“, erklärt Michael Fröhlich.

Nach dem Cityfest sind Vereine, Gruppen und Initiativen gefragt „De groode Döör“ zu nutzen. Aufgestellt werden soll sie nur an Orten, die öffentlich zugänglich sind. Wo die Tür jeweils steht, sollen die Bürger stets über die Wardenburg-App verfolgen können.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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