Wardenburg „Es ist schon fantastisch, was daraus entsteht, wenn sich so viele Ehrenamtliche engagieren“, sagte Bürgermeisterin Martina Noske am Sonntagnachmittag. „Das ist eine ganz tolle Veranstaltung“, dankte die Bürgermeisterin allen Beteiligten, die das dreitägige Cityfest in Wardenburg auf die Beine stellten.

18 Gruppen verwandeln den Ort in leuchtendes Märchenland

Insgesamt 18 Gruppen machten am Freitagabend beim Lichterumzug durch Wardenburg mit. Erstmals unter dem Leitmotiv „Märchen“. Aus der Sicht der Jury hat sich die erstmalige Vorgabe eines Leitmotivs sehr positiv auf die fantasievolle Gestaltung ausgewirkt.

Platz 1 bei den großen Wagen ging mit nur 1 Punkt Vorsprung an die Wa-Hattu-Gruppe mit „Die Moorgeister“. Die Gruppe kommt aus Wardenburg, Hatten und Hundsmühlen. Knapp dahinter lag mit „Märchenhaft von Halenhorst ins All“ das Team „Baggerwette“ aus Halenhorst, vor der Döhler Dorfjugend („Schneewittchen“).

In der Kategorie „Kleine Fahrzeuge/Fußgruppen“ siegte Ralf Oltmanns (ovales Bild) mit seiner märchenhaft fantasievollen Travestie. Es folgten die „Flotten Charlotten“ mit „Umweltzonen Märchen“ und SV Murmel aus Hatten mit „Unser Sommermärchen“.

Die „Märchengirls“ aus Wardenburg waren „Total aus dem Knusperhäuschen“. Dafür gab es von der Jury Platz eins bei den Kindern, gefolgt vom VfR Wardenburg mit „Dabei sein ist alles“.


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Tausende von Besuchern flanierten durch den Ort am Sonntag, bummelten über den Flohmarkt und nutzten die Gelegenheit zum Einkauf in den geöffneten Geschäften. Dazu gab es ein Riesenprogramm mit Musik und Darbietungen, Präsentationen der Vereine und Mitmachaktionen. Und das Schöne: Erst kurz vor Toresschluss zog ein schon für den frühen Nachmittag angedrohtes Gewitter heran, das sich als kleiner Schauer entpuppte. Ansonsten war an den drei Tagen auch das Wetter ideal.

So waren schon am Freitagabend beim Lichterumzug ganze Scharen von Besuchern im Ort unterwegs, stimmten sich ein bei Live- und Discomusik auf den im Ort verteilten Bühnen und feierten nach dem Umzug bis 1.30 Uhr weiter.

Der Lichterumzug stand dieses Mal unter dem Motto „Märchen“. Die 18 teilnehmenden Gruppen – sechs weniger als im vergangenen Jahr, was auf die Ferienzeit zurückzuführen ist – hatten sich große Mühe gegeben, den Umzug in einem märchenhaften Licht erstrahlen zu lassen.

Die fünfköpfige Jury mit Sprecher Heinz Wellmann und den Mitgliedern Helga Kramer, Stefanie Scheumer, Jürgen Dierks und Jörg Lückens hatte es nicht einfach, die schönsten Beiträge zu ermitteln (siehe Kasten).

Nach der zweiten Partynacht am Sonnabend mit wiederum verschiedenen Livebands und DJs ging es am Sonntagmorgen weiter mit dem Flohmarkt, organisiert vom Flohmaxx-Team. Um die 70 Stände waren aufgebaut.

Premiere hatte am Sonntag „Kunst am Turm“. Erstmals zeigten rund um den Glockenturm mehrere Künstler ihre Bilder und Objekte. Unter anderem war Malerin Heide Janßen aus Oldenburg dabei. Sie lobte die angenehme Atmosphäre. Auch Priscilla Willms, die freies Malen für die Kinder am Glockenturm anbot, war begeistert. „Das ganze Angebot hier ist toll“, sagte sie mit Blick auf die Künstler, die ausstellten.

Sehr zufrieden mit dem Verlauf des Festes insgesamt zeigte sich am Sonntag Oliver Bremer vom Marketing Forum. Geschäftswelt und Vereine hätten ein attraktives Programm geboten. Es sei alles hervorragend gelaufen.

„Wir sind mitten in den Ferien“, so Bremer. Trotzdem sei der Ort schon am Freitagabend zum Umzug und den Partys rappelvoll gewesen.

Und es war laut Bremer ein friedliches Fest – ohne besondere Vorkommnisse aus polizeilicher Sicht. Das Konzept, die Partynächte um 1.30 Uhr zu beenden, habe sich bewährt.

Die Polizei war dafür präventiv stark im Einsatz. Am Sonntag bot sie mit ihrem Präventionsteam vor Ort diverse Aktionen an. Dazu gehörte auch die Möglichkeit, in einem Simulator zu erleben, wie es ist, wenn sich ein Pkw überschlägt und wie man sich in einem solchen Fall dann richtig verhält als Insasse oder auch Ersthelfer.

Zahlreiche mutige Besucher machten den – ungefährlichen – Selbstversuch.


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Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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