Hasbruch So international war der Hasbruchtag noch nie: „Ich freue mich, dass so viele Flüchtlinge unserer Einladung gefolgt sind“, sagte Anke Fink-Heinemann, eine von vier Organisatorinnen der „Wald-Rallye“. Unter den gut 300 Teilnehmern waren Familien aus Syrien, Eritrea, Afghanistan, dem Sudan und dem Kosovo.

Etwas weniger Teilnehmer als üblich verzeichneten die Gesellschaft der Freunde des Hasbruchs und die Niedersächsischen Landesforsten am Sonntag bei der siebten Auflage des Hasbruchtages – dies möge den Regengüssen am Vormittag geschuldet sein, mutmaßte Anke Fink-Heinemann am Nachmittag. Angesichts großer Konkurrenzveranstaltungen wie Vielstedter Dreschfest und Hasberger Hökermarkt sei sie aber mehr als zufrieden.

Zu den Teilnehmern kommen die ehrenamtlichen Helfer und Aussteller. Rund 50 Hasbruchfreunde waren in der Cafeteria an der Jadhütte sowie an den insgesamt zwölf Erlebnisstationen entlang der drei Marschrouten zur Jagdhütte postiert. Die Stationen galt es für diejenigen anzusteuern, die am Ende eine Teilnehmerurkunde in Empfang nehmen wollten – wie Ganderkesees Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas, die sich mit Ehemann Hans-Hermann Klaas auf die Strecke begeben hatte.

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An der Jadhütte hatten die Teilnehmer des Hasbruchtages nicht nur Gelegenheit, sich gegen eine Spende mit Kuchen, Würstchen und Getränken für den Rückweg zu stärken. Vereine und Organisationen informierten hier über sich und ihre Angebote und luden vielfach zum Mitmachen ein – etwa die Jugend des THW Hude-Bookholzberg mit einer Seilbahn, das Umweltzentrum Hollen beim Basteln von Waldketten oder auch die Landesforsten, die an ihrem Stand dazu aufforderten, Baumscheiben von genau 500 Gramm von einem Stamm abzusägen.

Auch Kunst und Kultur erhielten ihren Raum. So las Autor Peter Schlöndorff aus seinen Hasbruch-Märchen vor, Wolf E. Schultz zeigte Fotos aus der Natur und Forstwirt Klaus Scheffer arbeitete mit der Kettensäge an einer Skulptur aus dem Stamm einer dicken Weißtanne.

Manch ein Besucher wurde eher zufällig zum Teilnehmer des Hasbruchtages – so wie eine Walking-Gruppe oder auch Marc Hoffmann mit seinen Kindern Tammo (5) und Lea (3). Die drei wollten eigentlich nur durch den Wald zum Dreschfest radeln, nahmen dann aber spontan noch die Erlebnisstationen und die Hasbruchtag-Urkunde mit.


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Karoline Schulz Redakteurin / Redaktion Ganderkesee
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