NEERSTEDT Ein Buch, zwei Chroniken, zwei Konzepte: Der Turnverein Neerstedt und die Freiwillige Feuerwehr haben ihre geschichtlichen Abrisse über jeweils 100 Jahre in einem Buch abgedruckt, aber bei der Zusammenstellung sind sie deutlich unterschiedliche Wege gegangen. Der Turnverein liefert viele Seiten Texte ab, die Feuerwehr setzt eher auf viele Bilder mit kurzen Unterschriften und einige zusammenfassende Textseiten. Insgesamt legen die Macher eine Chronik vor, mit der sie auch ein großes Stück Ortsgeschichte geschrieben haben.

Lokalgeschichte

Dass die Chronik des Turnvereins letztlich unter Zeitdruck entstanden ist, gesteht Georges Beckmann offen ein, der federführend für den TV-Teil war. Er widmete sich der Aufgabe mit großer Akribie und sammelte mit Leidenschaft die Informationen. Allein aus den Büchern des Bürger- und Heimatvereins Dötlingens scannte er sich 4500 Seiten für die Geschichte der vergangenen drei Jahrzehnte ab. Schließlich sei es der Vorsitzende Jens Schachtschneider gewesen, der nicht akzeptieren wollte, dass die Chronik zum 21. August nicht fertig sein könnte, so Beckmann. Thea Freiberg und Walter Rösener machten kurzfristig mit und übernahmen den Part von 1909 bis 1979. In den Sommerferien schlug die Stunde von Finn Schachtschneider, Sohn des Vorsitzenden. Er brachte die Texte alle in eine druckfähige Form, so dass die Chronik an diesem Freitagabend vorliegen soll. Neben vielen Berichten, Anekdoten und Bildern aus dem Vereinsleben wird auch ein großer Bogen geschlagen. In den Rubriken „Neerstedt und

umzu“ und „Deutschland und die Welt“ finden sich viele Infos aus dem jeweiligen Jahr. Das gibt der Chronik einen besonderen Reiz.

Wehr setzt auf Bilder

Die Feuerwehr Neerstedt hat ein anderes Konzept. Sie präsentiert im Bild alle Gruppen, die Ortsbrandmeister, die Fahrzeuge und einiges mehr. Dazu kommen Texte über Gerätehäuser, Jugendfeuerwehr, Ausrüstung. Danach setzen die Autoren auf viele Bilder, unter anderem von Einsätzen.

Für die Feuerwehrhistorie, der deutlich kleinere Teil des Chronikbuches, war Dirk Lüke federführend. Jost Poppe unterstützte ihn.

Die Chronik soll an diesem Freitagabend erstmals vorliegen beim Festakt für geladene Gäste in der kleinen Turnhalle Neerstedt. Am Wochenende gibt es die Hefte bei den Festtagen auf dem Sportplatz.

siehe Sonderseite 31

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