WILDESHAUSEN „Das war unglaublich“, ringt Olaf Schachtschneider, Vorsitzender des Vereins Dötlinger Gartenkultour, am Montag noch nach Worten. Der Aktionstag am 1. Mai sei wohl der erfolgreichste in der zehnjährigen Geschichte der Gartenkultour gewesen, bilanziert er. Das Publikum sei „unglaublich interessiert“ und fachlich sehr versiert gewesen.

Vom Tomatenmarkt, über Führungen durch den Kräutergarten von herb’s Bioland-Gärtnerei in Nuttel bis hin zur Eröffnung der Bilderausstellung „Abstrakte Malerei“ von Thomas Erdl-Konietzny im Lopshof-Café reichte der Bogen des vielfältigen Programms. Beste Unterhaltung bot am Sonntagnachmittag auch die Band Folk’n More aus Vechta, die vor der Vernissage im Dötlinger Lopshof auftrat. Der Applaus der Fans war ihr sicher.

„Wir hatten das Motto ,Dötlingen in Ruhe genießen’ ausgegeben“, so Schachtschneider im NWZ -Gespräch. Das Konzept sei voll aufgegangen. Die Besucher kamen aus dem gesamten Nordwesten, teilweise auch auf dem Fahrrad. „Ich glaube, noch nie kamen so viele Besucher von außerhalb der Kreisgrenzen zu uns“, meint er Gärtnermeister. Das sei ein Beleg dafür, dass der Aktionstag der Gartenkultour mittlerweile zu einem festen Begriff in der Region geworden sei und neben anderen Garten- und Kulturveranstaltungen bestehen könne. Insgesamt schätzen die Veranstalter die Besucherzahl auf gut 5000.

Auch für den Tourismus zahle sich das jahrelange Engagement mittlerweile aus: „Wir hatten vermutlich noch nie so viele Kurzurlauber, die extra wegen der Gartenkultour angereist sind, und in Dötlingen oder Wildeshausen übernachtet haben“, meint Schachtschneider.

Mit der Veranstaltung am 25. und 26. Juni stehe die Gartenkultour nun „vor ihrer größten Herausforderung“: die Organisation des Festes zum zehnjährigen Bestehen mitten im Dorf Dötlingen. „Da werden wir uns wohl noch einiges einfallen lassen müssen“, weist Schachtschneider auf den Mangel an öffentlichen Stellplätzen hin. Parkplätze müssten außerhalb des Orts ausgewiesen und einige Straßen gesperrt werden. „Das wird ein schwerer Spagat“, bittet der Vorsitzende des Vereins Gartenkultour die Anwohner bereits heute um Verständnis für die Maßnahme. Am Erfolg hegt er aber keinen Zweifel.

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