WARDENBURG Begeistert feierte am Sonntagnachmittag im Saal des Wardenburger Rathauses das Publikum die Sopranistin Irina Wischnizkaja, Solistin des Oldenburgischen Staatstheaters. Die bildhübsche 36-Jährige bezauberte nicht nur mit ihrem Lächeln und kokettem Charme, sondern vor allem mit einer brillanten Stimme, die den Saal bis in den letzten Winkel füllte, die Besucher staunen ließ und ihnen Gänsehautschauer bescherte.

So trug sie, am Klavier von Olaf Wiegmann begleitet, die Arie der Musetta „Quando m’en vo“ aus „La Boheme“ von Giacomo Puccini vor, danach die Arie der Rosina „Una voce poco fa“ aus „Der Barbier von Sevilla“ von Giacchino Rossini, das Lied der Julia „Strahlender Mond“ aus dem „Vetter aus Dingsda“ von Eduard Künneke und die Arie der Mariza „Höre ich Zigeunergeigen“ aus „Gräfin Mariza“ von Emmerich Kálman.

Ein Großteil des mehr als zweistündigen Programmes wurde vom Blockflötenorchester Wardenburg unter der Leitung von Elmar Flore und dem Nachwuchsblöckflotenorchester der Musikschule des Landkreises Oldenburg unter Claudia Flores bestritten. Flöten aller Größen und Tonhöhen waren zu hören, in kleineren Ensembles ebenso wie im Gesamt-Orchester: von der kleinen Sopranino- über Sopran-, Alt-, Tenor- und Bass- bis hin zu zwei riesige Subbass-Flöten, die (wie Vizebürgermeister Frank Freese in seiner Begrüßung erwähnte) mit einem Zuschuss der Gemeinde angeschafft, zum ersten Mal erklangen.

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Das anspruchsvolle musikalische Programm war breit gefächert. Es reichte von der Fantasie für sechs Bassflöten des im 16. Jahrhundert lebenden Alfonso Ferrabosco über Edvard Griegs Peer-Gynt-Suite, den Ragtime Entertainer von Scott Joplin, eine Sinfonia aus Händels Oratorium „Salomo“, bekannte Melodien von George Gershwin, moderne Kompositionen des eine Klezmer-Fantasie, Jazz-Stücke des brasilianischen Gitarristen Antonio Carlos Jobim und des US-amerikanischen Saxofonisten Paul Desmond.

Mit „King of the road“ von Roger Miller und dem zackigen Marsch „Wien bleibt Wien“ von Johannes Schrammel als Zugaben revanchierten sich die jungen Musiker für den herzlichen Beifall der Gäste.

Matthias Kosubek
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