HURREL Voll war’s, gemütlich auch. Lustig sowieso. Nach den restlos ausverkauften Vorstellungen im vergangenen Jahr waren die Schauspieler der Speelkoppel Lintel in diesem Jahr besser auf den Ansturm der vielen Zuschauer gerüstet: Der große Saal im Landgasthof Mehrings war bis in jedes Eckchen bestuhlt, für Notfälle standen noch einige Klappstühle bereit. So fanden Sonnabendabend alle 200 Besucher der Premiere einen Platz und konnten die höchst amüsante Erstaufführung der Komödie in drei Akten „Riep för Mallorca“ miterleben.

Gerold Schröder, 1. Vorsitzender des Schützenvereins Lintel, freute sich mit der Speelkoppel über „volles Haus“ und wünschte den Zuschauern „veel Pleezier“.

Im Mittelpunkt der überaus kurzweiligen Komödie agiert Fred Pöpken als verzweifelter Markus Möller. Der Gatte ist ehemüde und kann die unaufhörlichen Ermahnungen von Ehefrau Carolin, vortrefflich dargestellt von Doris Ahlers, nicht mehr ertragen. So fädelt Markus, der sich nur noch nach Ruhe und Stille sehnt, einen höchst raffinierten Plan ein, um an einem Wochenende klammheimlich alleine nach Mallorca entschwinden zu können. „In 29 Stunden, 27 Minuten und 30 Sekunden bringt mich der Flieger in die Freiheit“, freut sich Markus, denn alles ist minutiös geplant. Aber natürlich bringen pikante und amüsante Verwicklungen nicht nur seinen Zeitplan durcheinander. Es kommt noch schlimmer, als Markus sich das in seinen kühnsten Träumen hätte ausmalen können.

Die Darsteller der Verwicklungskomödie „Riep för Mallorca“ scheinen ihre Rollen nicht nur zu spielen, sondern auch zu leben. Das Publikum honorierte die herausragenden schauspielerischen Leistungen immer wieder mit Zwischenapplaus. In den weiteren Rollen bringen Jens Ehler alias Freund Peter, Jürgen Stadtlander und Klaus Blohm als Möbelpacker, Frank Büscher als Beschützer Angelo, Wiebke Schlötelburg als „Geschäftsfroo“ Lena, Ingrid Blohm als „Nobersch“ Nicole und Christa Kracke als gefürchtete Schwiegermutter Penelope das Publikum zum Lachen. Vor der Kulisse, unsichtbar, aber unverzichtbar, blättert Anke Hibbeler als „Topustersche“ die Seiten um.

Der nächste Aufführungstermin beginnt am Sonntag, 15. Januar, um 14.30 Uhr.

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