Ein neues Fahrzeug steht nun der Wildeshauser Jugendfeuerwehr zur Verfügung: Weil die Transportkapazitäten bei weitem nicht ausreichen, konnten zehn Sponsoren gewonnen werden, die einen Neun-Sitzer finanzierten. Für 20 000 Euro wurde ein gebrauchter VW-T5 angeschafft, der für die Belange der Jugendfeuerwehr umgerüstet wurde, so Unternehmer Siegbert Schmidt, der federführend an der Aktion beteiligt war. Das Fahrzeug wurde dezent mit den Namen der Sponsoren – darunter Conrad Kramer, Uwe Dekker, Ingenieurgesellschaft Frost-Graue-Bullermann, Siegfried Buhl, Jürgen Luthardt, Firma Paul Schmidt und Heinz Krüger – beklebt. Die Stadt übernimmt die Betriebskosten von jährlich rund 2500 Euro, wie Bürgermeister-Stellvertreter Jens Kuraschinski sagte. Stellvertretend übergab Schmidt den Schlüssel an die Ortsbrandmeister Helmut Müller (Wildeshausen), Kurt Hagelmann (Düngstrup), Feuerwehrvereinsvorsitzenden Hermann Cordes, Jugendfeuerwehrwart Jens Hogeback und seine Stellvertreter Simon Schmidt und Frederik Kazuch. Mit dem Fahrzeug kann die Jugendfeuerwehr unter anderem zu Übungsdiensten oder zu Zeltlagern fahren, so Cordes.

Beim Wildeshauser Gildefest werden nicht nur zum Spaß Ehen vor dem Gildegericht geschlossen. Auch ernst gemeinte Heiratsanträge gibt es. So wird Andre Spalthoff, Sohn von Uwe Spalthoff (stellvertretender Fourier der Wachkompanie), das diesjährige Fest in guter Erinnerung bleiben. Der 33-jährige Wirtschaftsingenieur aus Hamburg verlobte sich mit Anja Ruprecht (35). Nachdem er seine Heiratsabsicht am Dienstagabend im Festzelt seinem Pfingstclub „Die Gelben“ mitgeteilt hatte, fackelten die Gildebrüder nicht lange: Timo Habben und Thomas Seyffarth machten sich umgehend auf die Suche nach Uhrmachermeister Peter Spille, denn schließlich musste noch ein Verlobungsring her. Spille, selbst Wachetrommler, half natürlich gern. Noch nachts schloss er sein Juweliergeschäft auf. Es wurde ein Ring ausgewählt und Andre konnte im Rathaussaal offiziell um die Hand seiner Anja anhalten. Sie willigte gern ein.

Das Gildefest ist auch ein großes Familienfest. Bei der Parade am Mittwoch kam es erstmals zu der Konstellation, dass Tambourmajor Wolfgang Niester die Wachetrommler anführte und seine Tochter Madeleine Niester den Fanfarenzug. Die 18-Jährige war kürzlich zur 2. Tambourmajorin aufgestiegen. Gern stellten sich beide zum Erinnerungsfoto (kleines Bild links) vor die Gildeuhr.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Mit einem Musikfest feierten der Spielmannszug Wildeshausen kürzlichen seinen 60. und der Fanfarenzug seinen 40. Geburtstag. Auch die Gilde weiß, was sie an diesen Musikzügen hat. Daher überreichten Bürgermeister und Gilde-General Dr. Kian Shahidi, Oberst Ernst Frost und Schatzmeister Siegbert Schmidt auf der Herrlichkeit einen Scheck im Wert von 1000 Euro an den Vorsitzenden der Musikzüge, Hartmut Posenauer.

Zu Kaffee und Kuchen trafen sich die Offiziersfrauen der Gilde während der Festwoche im DRK-Mehrgenerationenhaus an der Bahnhofstraße in Wildeshausen. Sandra Scholz begrüßte auch Königin Verena Ertelt und Schafferin Melanie Tschöpe. Solch „hohen Besuch“ habe sie nicht jeden Tag, meinte die Leiterin des DRK-Hauses.

Anlässlich des „Welttages des Buches“ hatte der Wildeshauser Buchhändler Peter Gebhardt („Gilde-Buchhandlung“) Feuerbohnen an seine jungen Kunden verteilt – in Anlehnung an ein Buch. Gesucht wurde „die schnellste Bohne der Stadt“. Die Sieger stehen nun fest: Die Feuerbohne von Milena Vogt (6 Jahre) wuchs 84 Zentimeter in die Höhe. Auf Platz 2 kam Joel Saalfeld (6) mit 67 Zentimeter. Brigitte Bekaan maß nach und verteilte Buchpräsente an die Hobby-Gärtner.

Ein Spalier von Polizisten erwartete Anja und Gerd Ostmann am Freitag nach der standesamtlichen Trauung im „Alten Amtshaus“ in Wildeshausen. Es stand jedoch keine Festnahme an, sondern viele Glückwünsche wurden verteilt. Denn Anja, geb. Geerken, ist Kollegin vom Revier in Ganderkesee. Gerd Ostmann versieht seinen Dienst in Wildeshausen. Kommissariatsleiter Heinz Schevel ließ die Handschellen zuschnappen und warf den Schlüssel weg. Das soll Glück bringen. Gefeiert wurde danach im Familienkreis.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.