[SPITZMARKE]WILDESHAUSEN WILDESHAUSEN/EB - Ihr Name ist ein Stück weit Programm. Die „Scheunenmaler“ greifen dort zu Pinsel und Papier, wo früher die Landwirtschaft das Bild prägte. Seit Februar 2001 gibt es die Gruppe, deren Mitglieder – trotz unterschiedlicher Stilrichtungen – einige Gemeinsamkeiten haben. Was die mittlerweile neun Frauen und Männer aus Wildeshausen/Dötlingen und umzu in einer zum Atelier umgebauten Scheune kreierten, das ist ab Sonntag 8. Mai, 14 Uhr, im Dampfkornbranntweinbrennereimuseum in Wildeshausen zu sehen.

Die Gruppe verdankt ihre Entstehung einer ähnlichen Vereinigung in der englischen Partnerstadt von Wildeshausen, Hertford. Von dort kam die Einladung, Motive aus der Wittekindstadt auszustellen. Zunächst waren es vier Malerinnen bzw. Maler aus dem offenen Atelier der Kunstschule Wildeshausen, die sich dieser Herausforderung stellten. In recht kurzer Zeit wuchs die Gruppe an. Der ersten gemeinsamen Ausstellung in Hertford folgten Ausstellungen in Wildeshausen, Dötlingen, Neustadt an der Dosse (Brandenburg) und zuletzt Wardenburg.

Zu den Gruppenmitgliedern gehören die Wildeshauserin Annegrete Braun, Erika Brüns aus Brettorf, Mareile Diekmann aus Klosterseelte, Isolde Kalisch-Theurer aus Ganderkesee, Christian Kloess aus Brettorf, Renate Kraft aus Wildeshausen, Jutta Nohse aus Spradau und Fritz Ostertag aus Wildeshausen. Julia Kloess als Neunte im Bunde will zu einem späteren Zeitpunkt ihre gegenständlichen Arbeiten präsentieren. In der Brennerei werden Bilder unterschiedlicher Techniken (Aquarelle, Öl, Pastell, Acryl, Bleistift, Kohle) sowie Stilrichtungen zu sehen sein. Alle Exponate können erworben werden.

Die Arbeiten sind bis Ende Juni zu den üblichen Öffnungszeiten des Brennereimuseums (sonntags von 15 bis 18 Uhr) zu sehen. Darüber hinaus können Gruppenführungen unter Telefon 04222/6517 (Karin Holtmann-Kolloge) vereinbart werden. Parallel zur Ausstellung der Scheunenmaler und bis Ende September läuft in der alten Destille die Dauerausstellung „Wundersame Wesen mit Witz - Lebendiges aus Holz“ von Klaus Mager.

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