Für drei Erfolge bei den vergangenen Bundeskönigsschießen hatte er gerade erst einen Orden bekommen, da wurde Marc Bührmann am Sonnabend im Schönemoorer Schützenhaus schon wieder nach vorne gebeten: Denn auch das diesjährige Bundeskönigsschießen des Ganderkeseer Schützenbundes hat die amtierende Majestät des Schützenvereins Schönemoor gewonnen – schon der vierte Titel. Mit 60,6 Ringen setzte sich Bührmann klar vor Stellan Bleydorn (Bergedorf/58,4) und Manfred Bädeker (Annenheide/57,5) durch. Neue Bundeskönigin ist Birgit Tönjes (Urneburg), die 63,5 Ringe erzielte und damit Rita Alfs (Grüppenbühren/60,7) und Marlies Lüschen (Falkenburg/59,7) klar auf die Plätze verwies. Ganz knapp war das Ergebnis beim Pokalschießen der Vorstände im Schützenbund, wie Präsident Heino Brackhahn hervorhob: Zwischen Annenheide (230,9), Bürstel-Immer (230,1) und Hengsterholz-Havekost (230,0) lagen nur 0,9 Ringe. Als bester Einzelschütze glänzte Peter Abel (Falkenburg/61,7) vor Marc Bührmann (61,0) und Rita Alfs (60,9). Der Erlös aus den Startgeldern – 1115 Euro – wird dem Hospizkreis Ganderkesee-Hude gespendet.

Auch die stationäre Hospizarbeit in der Gemeinde darf sich über weitere Unterstützung freuen: Beim Gänseessen des Vereins Ganter-Art überreichte Vorsitzender Ecco Eichhorn am Freitagabend im Airfield-Restaurant einen Scheck über 500 Euro an Ilse Schaffarzyk-Nicolai vom Förderverein des Laurentius-Hospizes in Falkenburg. Die Spende ist der Erlös aus dem Gruppensingen, das Ganter-Art bisher zweimal veranstaltet hat. Weitere gemeinschaftliche Singabende seien in Vorbereitung, sagte Eichhorn.

Nicht gesungen, sondern gelesen wurde am Samstagabend im Alten Rathaus in Ganderkesee. Die örtliche Buchhandlung stellte zum Abschluss der Woche unabhängiger Buchhandlungen ausgesuchte Bücher vor und bot dazu Weine aus dem eigenen Sortiment an. Um die Bedeutung ihrer Branche für das kulturelle und gesellschaftliche Leben zu dokumentieren, hatten Inhaber Gustav Förster und seine Mitarbeiterin Bianca Sieling eigene Lieblingsbücher ausgewählt, sie präsentierten zudem ausgezeichnete Werke. Die Geschichte seines seit 33 Jahren in Ganderkesee ansässigen Geschäftes dokumentierte Förster mit zahlreichen Zeitungsausschnitten und Fotos. Zudem wies er auf das jüngste Einzelhandelsgutachten hin, in dem die Existenz einer Buchhandlung in einem Ort von der Größe Ganderkesees als Besonderheit erwähnt wird.

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