Hude Es war eine doppelte Premiere am Freitagabend in Hude. Nicht nur das Duo Graceland war zum ersten Mal mit einem Streicherquartett in Hude. Es war zugleich auch die Premiere einer Zusammenarbeit des Kulturvereins Vereins Impuls und der Organisatoren von „Hude Live“. Deswegen begrüßten Dr. Carola Thurow von Impuls und Arndt Baeck von „Hude Live“ die rund 180 Besucher des außergewöhnlichen Konzerts gemeinsam im Forum der Peter-Ustinov-Schule.

„Küssen kann man nicht alleine, Konzerte veranstalten auch nicht“, meinte Carola Thurow. Und auch Arndt Baeck lobte die gemeinschaftliche Organisation.

Um Punkt 20 Uhr betraten dann die Männer die Bühne, um die sich der ganze Abend drehte: Thorsten Gary (Art Garfunkel) und Thomas Wacker (Paul Simon) interpretierten als Duo Graceland die Hits ihrer großen musikalischen Helden. Sie drückten den Songs mit dem mitgebrachten The Classic Stringquartett aber auch ihren ganz eigenen Stempel auf. Das Publikum schloss die beiden Männer in schnell ins Herz, die Songs, wie Cecilia, Mrs. Robinson oder The Boxer in Begleitung mit den Streichern so außergewöhnlich schön präsentierten, dass sie sich direkt in die Zeit der großen Musiker zurückerinnerten.

Thorsten Garys ungewöhnlich hohe und Thomas Wackers harmonisch dazu passende tiefe Stimme ließen die 60er und 70er Jahre aufleben. Und spätestens bei „The Sound of Silence“ als Zugabe ließ sich das Publikum auch gesanglich mitreißen.

Holger Heuer aus Hude hatte Graceland zum ersten Mal erlebt: „Daumen hoch“, resümierte der 54-jährige, „ich höre Simon & Garfunkel sehr gerne. Die beiden machen das wirklich sehr sehr gut“. Gemeinsam mit Ehefrau Ingrid hat er spontan das Konzert besucht und war „durchweg begeistert“. So ging es auch Dennis Behnken: „Ich mag die Musik sehr gerne“, berichtete der 36-Jährige, „und in Kombination mit den Streichern ist das wirklich toll!“

Monika Rundel Tegtmeyer vom Kulturverein zog ein positives Fazit: „Wir sind äußerst zufrieden.“ Und vom „Hude-Live“-Team war zu hören: „Ein toller Abend“. Zusammenarbeit von Kulturschaffenden zahlt sich offenbar aus. Ob es eine Wiederholung dieser Art von gemeinsamer Veranstaltung geben wird, ließen die Veranstalter zwar offen, kündigten aber mit einem zwinkernden Auge an: „Warum nicht?“

Die Huder wären jedenfalls begeistert.

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