Ganderkesee Wolfgang Egbers war sichtlich angetan: „Ich glaube, es gibt kaum eine Veranstaltung, bei der 22 Fohlen so viele Menschen anlocken“, meinte der Preisrichter, als er am Sonntagabend die proppenvolle Reithalle am Donnermoor betrat. Die 24. Auflage des Ganderkeseer Fohlen-Championats lockte mehr als 700 Besucher. Wegen des großen Andrangs an den Kassen konnte die beliebte Zuchtschau erst gut 20 Minuten später beginnen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte das Organisationsteam um Thorsten Cording bereits eine mehrstündige, harte Aufbauarbeit hinter sich. Strohballen, Tannenbäume, Imbissbuden wurden in die Halle geschafft, Absperrgitter aufgestellt und den Boden abgestreut. „Es hat sich wieder gelohnt“, meinte auch Ingo Ott vom Orga-Team mit Blick auf die Besucher.

Wie in den Vorjahren stellte Moderator Arnold Hannöver Fohlen in den Kategorien spring- und dressurbetont vor. Bei den Dressurfohlen sah Preisrichter Egbers (52) im ersten Ring Stuten aus den Zuchtbetrieben Martina Spilker (Berne), Frank Gohde (Hatten) und Volker Steenken (Hedenkamp) vorn. Im zweiten Ring setzten sich junge Stuten aus den Betrieben von Ulf Tönjes (Immer), Bodo Willms (Wardenburg) und ein Hengst aus dem Betrieb von Kerstin Birkholz (Stuhr) vom übrigen Feld ab. „Ein Fohlen mit viel Typ, im Galopp aber noch nicht so ausbalanciert“, beurteilte Egbers die neun Monate alte Stute von Antango – Detroit – Rohdiamant – Sion aus der Wardenburger Zucht. Bei den Springfohlen konnten sich die Fuchsstute von Lordanos – Grand Ferdinand II – Pik Bube I – Der Löwe xx (Betrieb Ollmann/Tabken) im ersten Ring und die Fuchsstute von Cador – Lordanos – Concetto – Silvio (Werner Behrens, Schlutter) im zweiten Ring Hoffnungen auf den Brillantring – quasi das Halbfinale – machen.

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Das gut gelaunte Publikum honorierte die Darbietungen mit viel Applaus. Zum Programm gehörten auch Schaubilder: Olympiasiegerin Sandra Auffarth stellte den bei ihr in Beritt eingestallten vierjährigen Rapphengst „Dürrenmatt“ aus dem Gestüt Hohenschmark (Plön) vor. Jugendliche des RV Ganderkesee zeigten eine „Vielseitigkeit der anderen Art“.

Dass sich das Championat einmal zu einer derartigen Erfolgsstory entwickeln würde, sei bei der „Erfindung“ vor 25 Jahren kaum zu erwarten gewesen, befand selbst Bernd Tönjes (73), einer der Mitbegründer der beliebten Zuchtschau (weiterer Bericht folgt).

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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