Bissel Das ließen sich die Bisseler am Sonntag nicht nehmen. Schon am Morgen war der Schafkoben mitten im Ort Treffpunkt für die Bewohner der Ortschaft. Dort wurde der neue Windschutz, gemauert aus 283 großen und kleinen Feldsteinen, am Dorfhaus vorgestellt.

„Die Steine hatten wir uns 2013 zur Feier des 200-jährigen Bestehens des Dorfes gewünscht“, erklärte Sprecher Willi Renken. Das Jubiläumsfest feierten die Bisseler vom 29. August bis zum 1. September 2013 mit zahlreichen Aktionen. Eine davon war die Feldstein-Sammlung.

„Auf Grund der großen Anzahl von fast 300 Feldsteinen konnten wir uns jetzt für den Schafkoben einen Wunsch erfüllen. Die Steine wurden zu einem schmucken Windschutz aufgesetzt“, so Renken. Im Juni 2014 stand der Verwendungszweck fest und das Fundament wurde zunächst gegossen.

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Renken: „Jeweils sonnabends haben wir uns für drei Stunden getroffen und die Feldsteine fachmännisch vermauert.“ 21 Sonnabende gingen so durchs Land. Jetzt zum dritten Advent wollte das Organisationsteam Vollzug vermelden. Der Mauerbau war fertig. Dazu gab es nicht nur die Möglichkeit der Mauer-Besichtigung, sondern auch der Nachverfolgung, von wem jeder einzelne Findling gespendet worden war. Jeder Stein ist mit einer Nummer versehen worden, die auf einer Gedenktafel wiedergefunden werden kann und damit auch der Spender. Verbunden war die Einweihung mit einem kleinen Adventsfest gegenüber beim ortsansässigen Zimmereibetrieb. Bei Glühwein und Bratwurst konnte gemütlich geklönt werden. Feuerkörbe sorgten auch für äußere Wärme. Am Ende war es ein Tag für die ganze Familie, den viele Bisseler nutzten.

„Damit ist die letzte Aufgabe des Orgateams abgeschlossen“, erklärte Renken. Neben Renken hatten Gertrud Schönhoff, Kerstin Seeger, Achim Asche, Achim Cording und Andre Seeger im Team die Jubiläumsfeier geleitet und ihr jetzt einen schönen Schlussakzent gegeben.

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