Steinkimmen Uschi Rauen und Helga Schubert hatten es sich vor einer der Holzhütten gemütlich gemacht. Auf ihrem Tisch standen Kerzen und eine kleine Lampe. Auch Kristallgläser und eine Flasche Sekt hielten die beiden Freundinnen bereit, um auf ihren Kurzurlaub am Falkensteinsee anzustoßen. „Wir finden es sehr schön und idyllisch hier“, sagte Uschi Rauen. Außerdem hatten die beiden Delmenhorsterinnen von ihrem Platz aus beste Sicht auf das Feuerwerk, das am Samstagabend abgebrannt wurde.

Zahlreiche Besucher kamen, um das Ende der Saison auf dem Campingplatz am Falkensteinsee zu feiern. Viele Kinder hatten sich um eine Feuerschale versammelt und warteten darauf, dass ihr Stockbrot braun wurde. Auf dem Platz am „Seehuus“ standen Tische und Bänke sowie Wagen mit Essen und Getränken. Und ein DJ sorgte dafür, dass sich schon am frühen Abend Paare auf die Tanzfläche wagten.

Zwar sei das Wetter in diesem Jahr nicht ganz so gut gewesen wie 2018, sagte Rik Geiger, der den Campingplatz mit seiner Frau Rieke Meiners betreibt. Doch er zog eine positive Bilanz der Saison: „Wir haben viele neue Kunden dazu gewonnen, auch aus dem Ausland.“ Besonders aus Holland seien viele Gäste gekommen.

Bei den Dauercampern, die mehrmals im Jahr und zum Teil jedes Wochenende am Falkensteinsee sind, zeichnet sich ein Generationswechsel ab. „Wir haben es geschafft, junge Leute und Familien mit Kindern hierherzukriegen“, sagte Geiger. Es sei wichtig, dass ältere und jüngere Leute da seien und das Gefüge passe. Andere Campingplätze hätten Probleme, eine Verjüngung durchzuführen, erläuterte er. „Wir bieten für jede Altersgruppe etwas an.“

Ein Restaurant, ein sauberer Platz und gute sanitäre Anlagen sind aus Sicht des Betreibers ebenfalls wichtig, um Gäste zu binden. In den vergangenen Monaten ist ein neues Duschhaus gebaut worden. Das rund 400 Quadratmeter große Gebäude mit 28 Duschen und Toiletten soll zu Beginn der neuen Saison im Frühjahr 2020 eröffnen.

Rik Geiger und Rieke Meiners haben aber noch andere Pläne: Sie wollen den Campingplatz erweitern. „Wir möchten in Richtung Luxuscamping gehen“, sagte Geiger. Geplant seien größere Grundstücke mit Häuschen und eigener Toilette. Allerdings müsse zunächst die Gemeinde Ganderkesee zustimmen. „Wir wollen im Winter in die Planung gehen.“

Das Gelände am Falkensteinsee lockt nicht nur auswärtige Gäste an: Zur Abcamp-Party am Samstag kamen auch zahlreiche Ganderkeseer.

Antje Rickmeier Redakteurin / Redaktion Ganderkesee
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