Harpstedt Um Lebenswünsche, um Lotte und Henry, Liebe und Tod, Emma und Willi, aber auch um Jan-Christo und Lisa und natürlich einen Pflaumenbaum ranken sich die Szenen des Schauspiels „Der Tod im Pflaumenbaum“.

In der Christuskirche in Harpstedt setzte das „Theater ohne Hund“ am Sonntag ein französisches Märchen mit Schauspiel und Puppentheater um.

Da war die Geschichte von Lotte und Henry zu erleben, die als Straßenmusikanten in den 30er Jahren durch die Städte tingeln, aber sich beim Vortragen ihres Musikprogramms in eine Geschichte mit Poesie und Komik aber auch mit Tiefgang und Leichtigkeit verstricken. So werden aus Lotte und Henry, Lisa und Jan-Christoph und deren allergische Freundin Marie, letztere zwei vorgestellt als wortwitzige Hand-Puppen. Jan-Christoph liebt Gedichte und geht mit Pascal auf Pflaumenklau. Erlaubt oder nicht ist die Frage, um die sich eine rege Diskussion entspannt.

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Dann ist da noch Willi Stinkstiefel, der Ansichten von Vorgestern vertritt und Emmas kleine heile Welt auf ihrem Hof gerne mit dem Eierholen stört.

Eine sich ständig wechselnde Szenerie mit Puppen und immer neuen Personen macht das Stück zu einer abwechslungsreichen Aufführung. Dabei ist das Bühnenbild einfach gehalten. Hinter 14 hölzernen Stapelkisten tauchen die verschiedenen Charaktere auf und bringen so allerlei Vorurteile und Klischees von damals und heute an den Tag.

So zum Beispiel Stinkstiefels Meinung, das Schwule keine Lehrer an der Schule sein dürfen oder Emmas Anspruch auf möglichst wenig Störung in ihrer eigenen Welt.

Verpackt war das Bühnengeschehen in zum Teil aberwitzige Situationen, die einerseits zum Schmunzeln anregten und im gleichen Atemzug auch Nachdenkliches an den Tag brachten.

Barbara Hache und Thomas Denker aus Martfeld sind das „Theater ohne Hund“. Leider war die Aufführung in der Christuskirche nur schwach besucht. Rund 30 Zuschauer fanden sich ein, um das „Theater ohne Hund“ erstmals in Harpstedt miterleben zu dürfen.

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