Ein großes Abschlussfest gefeiert haben am Sonntag die Handballminis des TSV Ganderkesee (Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2008 bis 2010) in der neuen Sporthalle am Steinacker. Eigens zu diesem Anlass war das Spielmobil „Spielefant“ aus Oldenburg nach Ganderkesee gekommen. Im Kreise der rund 60 Aktiven, Eltern und Trainer wurde Katja Schmertmann als eine der Trainerinnen der Handballminis nach mehreren Jahren verabschiedet. Sie übernimmt künftig die männliche E-Jugend. Schmertmann übergab ihren Posten mit Marcus Jansen an einen erfahrenen Nachfolger, wie Heike Wehrenberg vom TSV berichtet. Finanziert wurde das Fest durch die Einnahmen aus den Minispielfesten.

Einnahmen spielten am Sonnabend auch bei der örtlichen Arbeitsgruppe des Kinderhilfswerks Terre des hommes (tdh) eine Rolle: Die ehrenamtlichen Helfer, die während des jüngsten Bücherbasars das Frühlingscafé organisiert hatten, übergaben den Erlös, 900 Euro, an Barbara Wessels und Regina Hewer von der tdh-Arbeitsgruppe Ganderkesee-Delmenhorst. Bereits zum vierten Mal hatte das Team, bestehend aus Antje und Martin Martens sowie Marina und René Masemann, in der regioVHS für die Verpflegung der Besucher gesorgt. Unterstützt wurden sie dabei von Sonja Martens und Sigrid Masemann. Martin Martens, der auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Delmenhorst-Stadt ehrenamtlich fürs leibliche Wohl sorgt, überreichte die Spende an die tdh-Gruppe. Die kann nun zusammen mit dem Basar-Erlös stattliche 3300 Euro an ein Hilfsprojekt in Indonesien weiterleiten.

Ein Projekt ganz anderer Art betreibt indes der Orts- und Heimatverein Bookholzberg-Grüppenbühren: Seit 2008 pflanzt er alljährlich den Baum des Jahres im so genannten Ereigniswald im Ellerbäkental. Diesmal war es folglich eine Fichte, um die der kleine Wald erweitert wurde. Horst Auffarth, Heinz Kämena und Hans Hermann Meyer übernahmen es am Samstagnachmittag zusammen mit Manuela von Holten aus dem Vereinsvorstand, den Baum einzugraben – vorsorglich etwas abseits des Fußweges: Als Weihnachtsbaum soll die Fichte nicht enden.

Schon deutlich vor Weihnachten, nämlich nach den Sommerferien, steht ein großes Ereignis für die jetzigen Viertklässler bevor: der Wechsel in die weiterführenden Schulen. Um diesen Schritt zu erleichtern, bietet das Gymnasium regelmäßig Schnupperunterricht für angehende Fünftklässler an – so auch jetzt wieder. Im Fach Biologie etwa seien die Sinne lebendiger Weinbergschnecken getestet worden, berichtet Schulleiterin Dr. Renate Richter. Die Tiere hätten beispielsweise den Geruch von Gemüse dem von Essig und Nagellackentferner eindeutig vorgezogen. Trotz erster „Igitt“-Reaktionen machten sich die Kinder mit Feuereifer an ihre Forscheraufgabe, die auch Hören, Fühlen und Sehen umfasste.

In Erdkunde wurde modernste Technik einbezogen, die die Veränderung von Alpengletschern sichtbar macht. Im Französisch- und im Lateinunterricht lernten die Kinder, sich in der jeweiligen Fremdsprache zu begrüßen; in Französisch ging es dann in einem Wissensquiz um Fakten zu Frankreich, in Latein um den Zusammenhang zwischen der Fremdsprache und bekannten Fremdwörtern. Voller neuer Eindrücke trafen sich die Kinder wieder mit ihren Eltern, die in der Zwischenzeit von Schülern aus dem 9. und 10. Jahrgang bei einem Rundgang Einblicke in die Schule bekommen hatten.

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