WILDESHAUSEN WILDESHAUSEN/HEF - A-capella-Gesang und ernste Kurzgeschichten gehören normalerweise nicht zusammen. Dass diese beiden unterschiedlichen Richtungen dennoch sehr gut miteinander harmonieren können, bewiesen am Donnerstagabend die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a des Wildeshauser Gymnasiums.

Mehr als 100 Zuhörer kamen in das Forum des Schulzentrums an der Humboldtstraße und lauschten gespannt den ernsten Kurzgeschichten, wie etwa „Grubenunglück“ (gelesen von Leonie Mentrup) oder „Giftspritze“ von Alicia Wildbredt. „Wir haben das Thema Kurzgeschichte im Unterricht behandelt und nun in die Tat umgesetzt“, erläuterte Deutschlehrer Ulrich Imig. Er kündigte an, dass sämtliche Kurzgeschichten als mehrsprachiges Buch erscheinen sollen.

Musikalisch untermalt wurde die Lesung durch die A-cappella-Gruppe Die Profisorischen, die diverse Stücke aus ihrem neuen Album „Schönen guten Tach“ zum Besten gab.

Moderiert wurde der Abend, der überwiegend selbst von den Schülern organisiert worden war, von Finn Schachtschneider und Sarah Zahn, die zum Schluss der Lesung wie alle anderen Beteiligten auch ein dickes Lob von Ulrich Imig erhielten, der täuschend echt den berühmten Literatur-Kritiker Marcel Reich-Ranicki imitierte: „Das war eine Spitzenleistung von allen. Erfahrene Literaten – da stimmt mein Freund Günther Grass mit mir überein – hätten es nicht besser machen können.“

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