Wardenburg Von „Hello“ bis „Hallelujah“ und von „Winter Wonderland“ bis „We are the World“ reichte der musikalische Bogen, den die Schülerinnen und Schüler der Inte­grierten Gesamtschule Am Everkamp (IGS) in Wardenburg bei ihrem Konzert in der Aula spannten. Fast zweieinhalb Stunden unterhielten die Jungen und Mädchen ihre Eltern, Freunde und Mitschüler mit einer musikalischen Breite, die ihnen zum Abschluss tosenden Beifall bescherte. Sketche der Theater-AG lockerten das Programm mit witzigen und nachdenklichen Szenen auf, alle von den Kindern selbst geschrieben und erarbeitet.

Fast 400 Besucher waren in die Schule gekommen, die Stühle in der Aula reichten nicht aus. Schulleiter Gernot Schmaeck begrüßte die Besucher und freute sich darüber, dass es nach der begeisternden Premiere im Vorjahr gelungen sei, wieder ein solches Konzert zu organisieren. Noch habe diese Veranstaltung keine Tradition, aber alle Beteiligten seien auf dem besten Weg, eine zu begründen. Treibende Kraft ist Musiklehrerin Katharina Melloh. Sie hatte mit den Kolleginnen und Kollegen ein Programm auf die Beine gestellt, das zeigte, welche musikalischen und darstellerischen Fähigkeiten in den Schülern stecken.

Natürlich war das Lampenfieber bei allen Akteuren groß. Aber wer erlebte, wie Jana, Julia (Gesang) und Beke am Klavier „Hymn“ von Barclay James Harvest meisterten oder mit welcher Ausdruckskraft der aktuelle Adele-Hit „Hello“ interpretiert wurde, wie eindrucksvoll Kristin und Cherylin den Song „Hallelujah“ sangen, wurde schnell in den Bann der Musik gezogen.

Es blieb aber auch Raum für witzige Einlagen – etwa „Alle meine Entchen“ als Rap oder die Sketche der Theatergruppe.

Dass der zeitliche Rahmen deutlich überschritten wurde, dass die Akustik der Aula nicht optimal ist, wissen die Organisatoren und sehen darin Ansatzpunkte für Verbesserungen. Den Eltern jedenfalls gefiel es. Jürgen Meyer fand es beeindruckend, wie selbstbewusst die Schülerinnen und Schüler waren, lobte aber auch die engagierten Lehrer. Vera Tiedemann war sehr beeindruckt vom Konzert. Die Kinder seien sehr engagiert gewesen, Tochter Kristin habe sogar bei der Fahrt zur Schule noch einmal ihr Lied geübt: „Es ist schön, dass sich so viele Kinder beteiligen und sie so viel selber organisieren.“

Eine Klasse hatte Kaffee und Kuchen für die Pause vorbereitet. Der Förderverein der Schule warb für sein Anliegen, denn er unterstützt die Schule beispielsweise bei der Anschaffung von Instrumenten.

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