Bookholzberg Auf der Huder Straße in Bookholzberg ging am Dienstagabend zeitweise nichts mehr. Der Grund für die mehr als einstündige Vollsperrung: Die Freiwilligen Feuerwehren aus Bookholzberg, Ganderkesee und Hude sowie die Schnelle Einsatzgruppe des DRK übten bei einer Übung im Seniorenzentrum An der Ellerbäke die Zusammenarbeit.

Der Bookholzberger Ortsbrandmeister Carsten Drieling und sein Stellvertreter Dietrich Haje hatten das „Drehbuch“ geschrieben und mit Gerrit Bakenhus von der Schnellen Einsatzgruppe Ganderkesee sowie Hausmeister Stephan Dietz abgesprochen. Die Annahme: Nach einem Brand sei das Hauptgebäude des Seniorenzentrums teils stark verraucht. Elf Personen seien zu retten.

Man habe die Übung bewusst so gesteuert, dass unter den Bewohnern des Heims so wenig Unruhe wie möglich verbreitet wurde, sagte Drieling. Auch auf eine Alarmierung über Sirenen war verzichtet worden.

Knapp 100 Einsatzkräfte rückten kurz nach 19 Uhr an. Weil der Platz auf dem Hof des Gebäudes nicht reichte, wurde die Huder Straße mit einbezogen.

In einem ersten Fazit nannte Drieling die Übung „ganz wichtig“. Angesichts der Platzverhältnisse im Umfeld des Heims spiele die räumliche Aufteilung für eine effektive Hilfe eine zentrale Rolle. Darüber hinaus sei es das Ziel gewesen, das Objekt besser kennenzulernen und die Zusammenarbeit zu optimieren.


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Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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