Wildeshausen Als vor etwa einem Jahr die Formation Häger/Schlegel/Büscherhoff im Wildeshauser Brennereimuseum erstmals zusammen auftrat, kam so etwas wie Club-Atmosphäre auf. Gemeinsam wurde gelauscht, mit den Füßen gewippt – und gelacht. Am Sonntag, 28. August, will das Trio erneut die Füße und das Zwerchfell seiner Gäste in Bewegung bringen. „Lesung und Musik 2.0“ heißt es dann in der alten Destille an der Wittekindstraße 2.

Tag des offenen Denkmals

Der Museumsverein beteiligt sich mit einer eigenen Ausstellung am „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 11. September, der in diesem Jahr unter dem Motto „Gemeinsam Denkmale erhalten“ steht. Dann wird die Brennerei am Nachmittag geöffnet sein (genaue Zeiten kommen noch). Der Besuch des Museums und die Teilnahme an Führungen sind an diesem Tag wie üblich wieder kostenfrei. Die Ausstellung am Tag des offenen Denkmals zeigt die Bemühungen zum Aufbau und zur Erhaltung des Brennereimuseums, die Ende 1978 begannen.

Wie bei der Premiere können sich Interessenten um 15 Uhr einer knapp einstündigen Führung durch das Haus und dessen hochprozentige Geschichte anschließen. Mitglieder des so genannten Fuselexpertenteams werfen die Dampfmaschine an und erzählen von Choleratropfen oder betrunkenen Bullen.

„Lesung und Musik“ schließt sich um 16 Uhr auf dem Kornboden an. Thomas Schlegel (Gitarre, Gesang) und Markus Häger (Keyboard, Gesang) haben eigene Stücke sowie Stücke von Liedermachern wie Marcel Brell, Reinhard Mey oder Klaus Hoffmann im Gepäck. Die frühere Delmenhorster Formation Wolfsmond erlebt eine Renaissance. „Oberflächlich find‘ ich langweilig“, sagt Schlegel. Entsprechend ist das Programm: mal ernst, mal fröhlich, nie banal, immer locker und entspannend serviert.

Im Wechsel mit der Musik liest Dieter Büscherhoff Sinniges und Hintersinniges von Heinz Erhardt. Erhardt gelte nicht ohne Grund als „der“ deutsche Komiker, Kabarettist und Unterhaltungskünstler, ist der Wildeshauser überzeugt. Vor sieben Jahren hatte Büscherhoff dem Jahrhundert-Humoristen bereits eine erste Lesung gewidmet. Jetzt hat er ein neues Erhardt-Programm zusammengestellt – „auch deshalb, weil es gewünscht wurde“.

Der Eintritt in das Brennereimuseum ist frei. Um Spenden wird gebeten.

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