Sandkrug Eine Premiere haben die Besucher der Balladen-Lesung im „Café Zeitlos“ am Oldenburger Weg 1 in Sandkrug erlebt. In der gemütlichen Atmosphäre des Familiencafés im Hause Maranatha las der Schauspieler und Regisseur Rudolf Plent erstmals Gedichte und Balladen vor.

Zu hören und genießen gab es „Erlkönig“ von Johann Wolfgang von Goethe, „Doktrin“ von Heinrich Heine, „Der Handschuh“ von Friedrich von Schiller, eine „Sachliche Romanze“ von Erich Kästner und das „Liebesgedicht“ von Heinrich Heine. Also eine bunte Palette literarischer Leckerbissen, die zu Herzen gingen, mal anrührten oder fröhlich stimmten, aber auch nachdenklich werden ließen. Die aufmerksamen Zuhörer waren begeistert, wenngleich Plent ihnen nicht viel Zeit für Emotionen einräumte und mit Rainer-Maria Rilke, Joachim Ringelnatz und Mascha Kaleko den Bogen seiner Lesung weiter spannte. Großer Applaus war die Anerkennung des Publikums für den stimmungsvollen Abend.

Der in Oldenburg lebende geborene Österreicher Plent hat in Linz an der Schauspielschule am Brucknerkonservatorium studiert und an Häusern wie dem Kellertheater Linz, dem Landestheater Linz, dem Stadttheater St. Pölten, dem Stadttheater Baden bei Wien, bei den Salzburger Festspielen, dem Stadttheater Mainz sowie an den Städtischen Bühnen Frankfurt, den Domfestspielen Bad Gandersheim und 18 Jahre lang am Staatstheater Oldenburg als Schauspieler gearbeitet. In Oldenburg war er auch als Regisseur tätig. Zudem war Plent Lehrer für Sprech- und Atemtechnik an der Uni Oldenburg und zeigte den Studierenden, wie man sich Prosa-Gedichtstexte erarbeitet. Bisher hat er 37 hochdeutsche Theaterstücke, 64 Kinderstücke und 131 niederdeutsche Theaterstücke inszeniert.

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