LINTEL Ihre Rolle als Geschäftsfrau Lotti Messerschmitt verfolgt Anke Büscher bis in den Schlaf. „Ich träume schon davon“, gesteht die Laienschauspielerin, die am Sonnabend, 5. Januar, bei der Premiere des neuen Stücks der Speelkoppel Lintel im Altmoorhauser Krug ihr Debüt auf der Bühne geben wird. Bisher hatte sie „nur“ vor der Bühne gesessen und als „Topustersche“ dafür Sorge getragen, dass keiner der Akteure den Faden verliert. Die Funktion der Souffleuse übernimmt in der nunmehr 29. Spielzeit der Linteler Theatergruppe Anke Hibbeler.

Dass Anke Büscher die Seite gewechselt hat, hängt auch mit der Personalsituation der Speelkoppel zusammen. Die Souffleuse eingerechnet, ist das Ensemble mittlerweile auf sechs Mitglieder geschrumpft. „In Hochzeiten waren wir mal zu zwölft“, erinnert sich Frank Büscher, der bereits im 13. Jahr auf der Bühne steht. Als Sextett sei eine „kritische Grenze“ erreicht, „weniger geht nicht“. Das zeigt sich bereits bei der begrenzten Auswahl des Stückes – der Fundus an plattdeutschen Komödien, in denen nur fünf Akteure vorkommen, ist nicht eben üppig. Dennoch ist der Speelkoppel Lintel ein guter Griff gelungen: Sie hat sich für den Dreiakter „Labskaus un Schampanjer“ von Konrad Hansen – 1990 uraufgeführt vom Hamburger Ohnsorg-Theater – entschieden.

Darum geht’s in dem Stück: Traute Brümmer (gespielt von Doris Ahlers) und ihr halbseidener Verlobter Siggi Block (Fred Pöpken) kassieren schon seit zwei Jahren Onkel Hermanns Rente – und das, obwohl sie überzeugt davon sind, dass der „teure Onkel“ längst tot ist. Da meldet sich Herr Fiedler (Frank Büscher) von der Rentenversicherung – und schnell muss Siggis Freund Erwin Kummerfeld (Jens Ehler) überzeugt werden, kurzfristig den Toten zu spielen, um die Zahlungen und damit den Traum vom eigenen Labskaus-Spezialitäten-Restaurant nicht zu gefährden. Erwin ahnt jedoch nicht, dass noch einige weitere Personen eine Rolle spielen: ein erpresserischer Beamter, eine heiratswütige Verlobte des Toten und der Verblichene höchstpersönlich...

Seit Oktober probt das Theaterensemble regelmäßig – anfangs zweimal wöchentlich, seit Dezember dreimal pro Woche. Ab jetzt trifft man sich bis zur Premiere sogar täglich. Lampenfieber, weiß Jens Ehler, stellt sich erst ein, kurz bevor der Vorhang aufgeht. „Zum Nachdenken hat man vorher gar keine Zeit.“ Wohl aber zum Träumen: von einer erfolgreichen Premiere und weiteren, mit viel Applaus belohnten Aufführungen.

Premiere beim Neujahrsball – Sieben weitere Aufführungen

Die Premiere von „Labskaus und Schampanjer“ findet im Rahmen des Neujahrsballs der Linteler Schützen am Sonnabend, 5. Januar, im Altmoorhauser Krug statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Bei Wicht stehen noch drei weitere Aufführungen auf dem Programm: an den Sonntagen, 13. und 20. Januar, jeweils um 14.30 Uhr, sowie eine Abendvorführung am Freitag, 18. Januar, ab 19.30 Uhr mit Schnitzeln, Bratkartoffeln und Salat. Danach geht’s auf Tour: am 27. Januar tritt die Speelkoppel Lintel bei Buchholz in Wüsting-Grummersort auf, am 3. Februar im Schützenhof in Kirchhatten, am 10. und 17. Februar im Haus am Bahnhof in Hude. Beginn ist jeweils um 15 Uhr.

Unterstützt werden die Schauspieler bei allen Veranstaltungen (außer Neujahrsball) von den Linteler Dorfmusikanten.

Theaterkarten bzw. Gutscheine gibt es im Altmoorhauser Krug, bei Doris Ahlers unter 04408/438 oder den anderen Mitspielern. Für die Huder Gastspiele wird darüber hinaus ein Vorverkauf im Haus am Bahnhof sowie bei Elektro Voigt und bei der Tankstelle Schote angeboten.

Ihre Rolle als Geschäftsfrau Lotti Messerschmitt verfolgt Anke Büscher bis in den Schlaf. „Ich träume schon davon“, gesteht die Laienschauspielerin, die am Sonnabend, 5. Januar, bei der Premiere des neuen Stücks der Speelkoppel Lintel im Altmoorhauser Krug ihr Debüt auf der Bühne geben wird. Bisher hatte sie „nur“ vor der Bühne gesessen und als „Topustersche“ dafür Sorge getragen, dass keiner der Akteure den Faden verliert. Die Funktion der Souffleuse übernimmt in der nunmehr 29. Spielzeit der Linteler Theatergruppe Anke Hibbeler.

Dass Anke Büscher die Seite gewechselt hat, hängt auch mit der Personalsituation der Speelkoppel zusammen. Die Souffleuse eingerechnet, ist das Ensemble mittlerweile auf sechs Mitglieder geschrumpft. „In Hochzeiten waren wir mal zu zwölft“, erinnert sich Frank Büscher, der bereits im 13. Jahr auf der Bühne steht. Als Sextett sei eine „kritische Grenze“ erreicht, „weniger geht nicht“. Das zeigt sich bereits bei der begrenzten Auswahl des Stückes – der Fundus an plattdeutschen Komödien, in denen nur fünf Akteure vorkommen, ist nicht eben üppig. Dennoch ist der Speelkoppel Lintel ein guter Griff gelungen: Sie hat sich für den Dreiakter „Labskaus un Schampanjer“ von Konrad Hansen – 1990 uraufgeführt vom Hamburger Ohnsorg-Theater – entschieden.

Darum geht’s in dem Stück: Traute Brümmer (gespielt von Doris Ahlers) und ihr halbseidener Verlobter Siggi Block (Fred Pöpken) kassieren schon seit zwei Jahren Onkel Hermanns Rente – und das, obwohl sie überzeugt davon sind, dass der „teure Onkel“ längst tot ist. Da meldet sich Herr Fiedler (Frank Büscher) von der Rentenversicherung – und schnell muss Siggis Freund Erwin Kummerfeld (Jens Ehler) überzeugt werden, kurzfristig den Toten zu spielen, um die Zahlungen und damit den Traum vom eigenen Labskaus-Spezialitäten-Restaurant nicht zu gefährden. Erwin ahnt jedoch nicht, dass noch einige weitere Personen eine Rolle spielen: ein erpresserischer Beamter, eine heiratswütige Verlobte des Toten und der Verblichene höchstpersönlich...

Seit Oktober probt das Theaterensemble regelmäßig – anfangs zweimal wöchentlich, seit Dezember dreimal pro Woche. Ab jetzt trifft man sich bis zur Premiere sogar täglich. Lampenfieber, weiß Jens Ehler, stellt sich erst ein, kurz bevor der Vorhang aufgeht. „Zum Nachdenken hat man vorher gar keine Zeit.“ Wohl aber zum Träumen: von einer erfolgreichen Premiere und weiteren, mit viel Applaus belohnten Aufführungen.

Premiere beim Neujahrsball – Sieben weitere Aufführungen

Die Premiere von „Labskaus und Schampanjer“ findet im Rahmen des Neujahrsballs der Linteler Schützen am Sonnabend, 5. Januar, im Altmoorhauser Krug statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Bei Wicht stehen noch drei weitere Aufführungen auf dem Programm: an den Sonntagen, 13. und 20. Januar, jeweils um 14.30 Uhr, sowie eine Abendvorführung am Freitag, 18. Januar, ab 19.30 Uhr mit Schnitzeln, Bratkartoffeln und Salat. Danach geht’s auf Tour: am 27. Januar tritt die Speelkoppel Lintel bei Buchholz in Wüsting-Grummersort auf, am 3. Februar im Schützenhof in Kirchhatten, am 10. und 17. Februar im Haus am Bahnhof in Hude. Beginn ist jeweils um 15 Uhr.

Unterstützt werden die Schauspieler bei allen Veranstaltungen (außer Neujahrsball) von den Linteler Dorfmusikanten.

Theaterkarten bzw. Gutscheine gibt es im Altmoorhauser Krug, bei Doris Ahlers unter 04408/438 oder den anderen Mitspielern. Für die Huder Gastspiele wird darüber hinaus ein Vorverkauf im Haus am Bahnhof sowie bei Elektro Voigt und bei der Tankstelle Schote angeboten.

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