Hude Tim und Bernd Neuschwander gehören zu Hude Live, wie die Klosterruine zu Hude. Alle zwei Jahre kommt das Vater-Sohn-Duo Timber in die Klostermühle, um die Musikfreunde mit einem außergewöhnlichen Konzertabend zu begeistern. So auch wieder am Dienstagabend, als die beiden im Rahmen der von Arndt Baeck initiierten Konzertreihe auf der Bühne Platz nahmen. Die beiden Vollblutmusiker haben das Talent, ihre Begeisterung für die Musik mit anderen teilen zu können.

So sitzt Tim Neuschwander stets lächelnd auf seinem Cajon und spielt mit seinem Vater Hits von alten und neuen Bekannten. Die recht hohe Stimme vom Neuschwander Junior harmoniert dabei perfekt mit dem tiefen Bass vom Senior und verursacht damit die eine oder andere Gänsehaut des Abends.

In der bis auf den letzten Stehplatz besetzten Klostermühle präsentierte Timber ein richtig schönes Programm, das durch eine Mischung aus sanften Balladen und starken Pop-Nummern, allesamt auf Englisch, überzeugte. Neuere Werke von Milow, Passenger oder Rea Garvey wechselten sich ab mit Klassikern von Simon & Garfunkel, Eric Clapton und Jackson Taylor.

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Zwischen den Songs sorgten die beiden für gute Laune, denn „ich muss immer Geschichten zwischen den Songs erzählen, weil Papa immer so lange braucht“, berichtete Sohn Tim und erzählte von Mädchen und Urlauben.

Drei Zugaben rundeten einen überaus beeindruckenden Konzertabend ab, eine davon: das immer wieder wunderschön melancholische „Hallelujah“ von Leonard Cohen, bei dem sämtliche Besucher in einem Chor gemeinsam mitsangen.

Und zum letzten Song des Abends ließ es sich sogar Hannes Friedeberg, langjähriger musikalischer Weggefährte von Bernd Neuschwander, nicht nehmen, mit auf die Bühne zu kommen. Er bereicherte die Darbietung von dem Crosby, Stills & Nash-Hit „Helplessly Hoping“ um eine dritte Stimme.

Ein wieder rundum gelungener Hude-Live-Abend.

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