Sandtange Initiator Karl Claußen verkündete die frohe Botschaft bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste beim 2. Sommerfest auf seinem Hof in Sandtange: der HTC zählt nach einem Jahr in seinem Club. schon 50 Mitglieder.

Unter den Besuchern des Oldtimerfestes waren neben den Vereinen „Landmaschinenoldies Oldenburg-Eversten“ und den „Treckerfreunden Wöschenland“ mit ihren schmucken Fahrzeugen zahlreiche weitere Besitzer attraktiver Gefährte. Stellvertretender Landrat Niels-Christian Heins sprach das Grußwort. Als Geschenk und Unterstützung der Veranstaltung hatte er für die Kinder eine Hüpfburg organisiert, die bei den Kleinen gut ankam und den Großen ein wenig Zeit ließ, sich die meist gut herausgeputzten Traktoren anzuschauen und von den stolzen Besitzern die oft bewegenden Geschichten zu erfahren.

Den Auftakt hatte am Samstag um 14 Uhr ein knatternder Trecker-Korso durch die Dörfer der Gemeinde gemacht. Gestartet auf dem Claußen-Hof am Wietingsweg in Sandtange ging es über den Ossendamm entlang der Hatter Landstraße durch Hatterwüsting, den Mühlenweg nach Streekermoor und Sandkrug und über den Sommerweg bis zum Grenzweg nach Tweelbäke und über die Hatter Landstraße wieder zurück. Nicht nur die weiblichen und männlichen Treckerfahrer hatten ihre Freude an dieser vom Landkreis genehmigten Rundfahrt, auch viele Schaulustige winkten vom Straßenrad zu und staunten über diese für sie überraschende Demonstration.

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Imposant war die lange Reihe der betagten Landmaschinen, die auf der Weide neben dem Festplatz Aufstellung genommen hatten. Neben den Hanomags in zahlreichen Variationen präsentierten sich die historischen Arbeitsgeräte von Fendt, Lanz, McCormick, Deutz, MAN, Fahr, einem alten Porsche-Traktor und weiteren Modellen – alle liebevoll restauriert in ihren originalgetreuen Farbkombinationen. Insbesondere, wenn die Motoren gestartet wurden und sich jedes Modell mit seinem eigenen unverwechselbaren Sound vorstellte, schlugen viele Herzen höher.

Alle Traktoren haben als anerkannte Oldtimer schon vier Jahrzehnte auf dem Buckel, manche sind sogar schon ein halbes Jahrhundert alt – und sind immer noch so rüstig wie eh und je. Sie verrichten ihre Arbeit nach wie vor auf Acker und Weide, in Hof und Scheune, wenngleich alles auch ein wenig betulicher und langsamer geht und auch die Kraft oft zu wünschen übrig lässt. So manches ans Herz gewachsene „alte Schätzchen“ ist mit viel Liebe, hohem technischen und finanziellen Aufwand, wieder in den Original-Zustand versetzt worden.

„Ein bisschen Blech, ein bisschen Lack – und fertig ist der Hanomag“: dieser Spruch mag lustig klingen, eine Grundlage hat er nicht.

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