Sandkrug „Zehn, neun, acht, sieben, sechs, fünf, vier, drei, zwei, eins – stopp!“ Dieser Countdown der vielen hundert Zuschauer vor der Bühne eins in der Bahnhofstraße hat am Sonntagabend drei Menschen besonderes Glück gebracht. Auf das lautstarke Kommando hin zog Bürgermeister Christian Pundt aus einer großen Trommel, die die Firma Orlando Schallenberg im Alltag zum Betonmischen verwendet, die Gewinnerlose der Sandyfest-Tombola.

Wenige Minuten später stand mit André Moorbeck der sichtlich perplexe Gewinner des Hauptgewinnes, eines VW Up!, auf der Bühne, um sich mit seinem Losabschnitt auszuweisen. Insgesamt 20 Lose habe er gekauft, verriet er auf Nachfrage. Als Dankeschön lud er spontan die Vertreter des Orts- und Bürgervereins Sandkrug, die beiden Hauptorganisatoren der Tombola, Gerno Köhrmann und Stefan Tönnies, sowie Christian Pundt zu einer Runde am Getränkestand ein.

Alle drei Preise der Tombola bleiben in der Gemeinde Hatten: das iPhone X geht an Karin Schweers, das von der Fietsendiele gesponserte E-Bike an Gertrud Strachalla. Auf der Bühne hatten auch die Vertreter des Organisationsteams Grund zum Strahlen. „Die Veranstaltung ist super gelaufen“, lautete das Fazit von Petra Schütte-Lange, 1. Vorsitzende des Orts- und Bürgervereins, zu dem zweitägigen Fest. Stefan Tönnies sah das genauso. Vielleicht könne man ja im nächsten Jahr die Zahl der Tombolapreise noch erhöhen, äußerte er spontan eine Verbesserungsidee.

Beim Schlendern auf der vollen Bahnhofstraße gab es an beiden Tagen reichlich Gelegenheit, Mitmachaktionen zu nutzen, sich über ernsthafte Dinge wie den Naturschutz oder den Fairtrade-Gedanken zu informieren – oder einfach nur kleine Spiele zu absolvieren und es sich bei kühlen Getränken und heißen Speisen gut gehen zu lassen. Musikalisch reichte das Angebot von Rockabilly (The Frisbolice) über 50er, 60er Jahre Evergreens (DJ Oscar Prinsen aus Belgien) bis zu aktuellen Hits (Chapter One; GAG-Combo). Ein Publikumsmagnet waren die Auftritte der Green Spirits, der Kindertanzgruppe der TSG sowie der Bauchtänzerinnen.

Schade, dass die Vocalartisten vom Hafenrevuetheater Bremen nicht über den ganzen Sonntagnachmittag die Aufmerksamkeit erreichten, die sie verdient hätten. Erst zu ihren beiden letzten Sets füllte sich der Platz vor der neuen Konzertmuschel wirklich ordentlich. Das Areal liegt halt etwas abseits des Trubels – im Positiven wie im Negativen. Der Hatter Kultur- und Tourismusverein, der auch die Los- und Getränkebuden dort betreute, hatte auch kleine technische Probleme zu lösen. Fließend Wasser gab es wegen eines Pumpendefektes erst, nachdem ein Schlauch zur Katholischen Kirche gelegt worden war. Das gelang dank engagierter Helfer. „Wir sind unterm Strich zufrieden“, verriet Marianne Vieler-Bargfeldt.


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Werner Fademrecht Redakteur / Hatten
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