Ahlhorn Die sechste Ausgabe von „Public in Concert“ am 12. März im Alten Posthaus Ahlhorn widmet sich Mike Oldfield unter dem Titel „Tubular Dance Night“. Über 40 Jahre Musikgeschichte aus der Feder des Ausnahmekünstlers sollen interaktiv im Stil der Reihe präsentiert werden. Zuletzt wurde zum Beispiel das Werk von Pink Floyd, Genesis oder Queen vorgestellt.

Zu sehen sein werden wie üblich Konzertmitschnitte und Videoaufnahmen auf Großbildleinwand, der Ton kommt aus alten Kinolautsprechern. „Wir werden nicht nur eine DVD abspielen“, verspricht Ulrich Szesniak von „Malts 4 you“, der das Spektakel zusammen mit Thomas Koscheike und Christian Hubert organisiert.

Tanzen soll ausdrücklich nicht verboten sein. „Man ist völlig entrückt, wenn man die ganze Bandbreite seines Schaffens aufnimmt“, findet Ulrich Szesniak, für den die diesjährige Ausgabe eine Herzensangelegenheit ist.

Koscheike erinnert sich gern an den Moment, in dem er Oldfields Musik kennen lernte. „1980 kam ich mit der neuen Platte von Boney M zu einem Freund. Er spielte stattdessen das Album Platinum. Danach war meine musikalische Welt nicht mehr die selbe.“

Vorgestellt werden besondere Werke des Künstlers, der sich immer wieder neu erfand und von Techno, über Rockmusik bis hin zu keltischen Klängen vielen Musikrichtungen seinen Stempel aufdrückte. „Tubular Dance Night“ wird natürlich nicht auf der Kinoleinwand fehlen, genauso wenig wie „Shadows on the Wall“ oder „Moonlight Shadow“. „Das dürfte auch Jüngere interessieren“, glaubt Szesniak. Abgespielt werden die Lieder natürlich auf Schallplatte. In selten gezeigten Interviews sollen die Gäste viel über die Karriere von Mike Oldfield lernen. „Zum Beispiel, dass das Plattenlabel Virgin Records von Richard Branson extra zur Veröffentlichung von Tubular Bells gegründet wurde.“

Die Entscheidung, den damals unbekannten Gitarristen Oldfield unter Vertrag zu nehmen, legte den Grundstein für sämtliche wirtschaftliche Unternehmungen Bransons, der heute Milliardär ist. „Heute hat er sein eigenes Raumschiff.“

„Mike Oldfield passt einfach in unser Konzept, Rockgrößen auf großer Leinwand mit Kinolautsprechern zu zeigen“, sagt Thomas Koscheike. Die Lautsprecher machen einen großen Teil der Atmosphäre aus: Sie haben einen warmen und tiefen Klang, ohne ihn wie andere Lautsprecher aufs Ohr zu pressen, erklärt Koscheike. „Sie haben brillante Höhen und einen entspannten Klang.“

Drei Teile mit jeweils einer Stunde soll „Public in Concert“ haben. „Es ist spannend, wie er sich über 40 Jahre entwickelt hat und sich immer treu geblieben ist“, findet Ulrich Szesniak, der das Material in einer interaktiven Präsentation zusammengefasst hat. So kommt etwa jemand aus Oldfields Leben im Interview zu Wort, es gibt Fotos und Konzertmitschnitte zu sehen und das auf Vinyl gepresste Werk zu hören.

Auch Ausschnitte des mit atemberaubenden Lichteffekten untermalten und von 200 Millionen Menschen im Fernsehen verfolgten „Art in Heaven Concert“, das zur Jahrtausendwende an der Siegessäule in Berlin stattfand, werden gezeigt.

„Public in Concert“ findet am Sonnabend, 12. März, ab 19 Uhr im Alten Posthaus in Ahlhorn statt. Der Eintritt ist frei, die Veranstalter freuen sich jedoch über Spenden.


Anmeldungen per E-Mail an   whisky@malts4you.de 
Musik von Mike Oldfield unter   www.mikeoldfieldofficial.com/audioplayer.php 
Sascha Sebastian Rühl Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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