Stenum Im Rampenlicht gestanden hat Liam-Taj Schlüter schon öfter: als Gewinner des Lesewettbewerbs bei der letzten Plattdüütschen Week und als Sänger beim Stenumer Dorffest oder dem Jubiläum der Niederdeutschen Bühne Delmenhorst. Aber dieser Auftritt war dann doch ein paar Nummern größer: Am Sonnabendabend präsentierte sich der aufgeweckte Achtjährige aus Stenum einem Millionenpublikum in der Fernsehshow „Frag’ doch mal die Maus“.

Dabei saß er zu diesem Zeitpunkt gar nicht im ARD-Studio, sondern ganz gemütlich zuhause am Kehnmoorweg vorm Fernseher und kommentierte lebhaft den eigenen Auftritt neben Moderator Eckhart von Hirschhausen. Denn die Sendung war schon am 18. November in Köln aufgezeichnet worden. „Irgendwie komisch“ sei das, fand Liam, sich selbst im Fernsehen zu sehen. Seine Familie sah das genauso: „Guck’ mal, da sitzen wir“, hatten sich die Eltern Birgitt und Ralf Schlüter sowie Bruder Devin (18) schon nach wenigen Sekunden im Publikum entdeckt. Auch Liams bester Freund Julian (9) und dessen Eltern Heike und Hartmut Frese waren mit nach Köln gefahren – gemeinsam schauten sich alle am Sonnabend im Hause Schlüter die Show an.

Liam war gleich der erste Frage-Kandidat: „Warum haben alle Pinguine einen weißen Bauch und einen schwarzen Rücken?“ – das wollte er von den beiden Prominenten-Rateteams wissen. Schauspieler Jürgen Vogel, Moderatorin Sonya Kraus und Sänger Andreas Bourani auf der einen Seite tippten ebenso wie die Konkurrenten – die Schauspieler Sabine Postel und Walter Sittler sowie Comedian Michael Kessler – auf die richtige Antwort: Die Färbung dient der Tarnung im Wasser.

Wie er auf die Frage gekommen ist? „Pinguine sind nach Hunden und Katzen meine Lieblingstiere“, sagte Liam. Dennoch gehört Biologie nicht zu den Fächern, die ihn in der dritten Klasse der Grundschule Schierbrok am meisten interessieren. Sport und Musik mag er viel lieber.

Und weil er auch selber singt und Keyboard spielt, war der Achtjährige bei der Aufzeichnung am meisten gespannt auf Andreas Bourani. „Den fanden auch die Mamis besonders gut“, berichtete Mutter Birgitt schmunzelnd. „Die Männer eher Sonya Kraus“, ergänzte Vater Ralf. Für Gespräche mit den Prominenten war auch noch Zeit, alle seien wirklich nett gewesen, vor allem Jürgen Vogel sei „ein toller Kerl und total kinderlieb“, sagte Birgitt Schlüter. Den Tag in Köln, die Studio-Atmosphäre und die herzliche Aufnahme werden die Familien Schlüter und Frese so schnell nicht vergessen. Und das Schönste für Liam: „Ich kann das jetzt auf Youtube immer wieder ansehen!“

Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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