DöTLINGEN Die österliche Passion wurde im Laufe der Jahrhunderte von vielen Kunstschaffenden auf der ganzen Welt dargestellt. Einer von ihnen war auch der Dötlinger Künstler Otto Pankok. Zwischen 1933 und 1936 malte er 60 Passionsbilder in Stil des expressiven Realismus.

In einer Reihe von Passionsandachten stellen nun die Mitglieder der Dötlinger Stiftung an jedem Mittwoch bis Ostern ein Werk aus dieser Reihe vor.

Den Anfang machte am Mittwochabend Vorstandsmitglied Gerti Essing. „Pankok wurde wegen des Zyklus von den Nazis verfolgt“, erläuterte Essing im Gespräch mit der NWZ . Er sei wegen der Bilder sogar zum entarteten Künstler erklärt worden. „Er musste sich und die Bilder verstecken“, erklärte Essing weiter.

Den Andachtsteilnehmern in der St. Firminus-Kirche erklärte sie das Werk „Warnender Jesus“. „Als Modelle nahm Pankok Freunde aus einem Zigeunerlager in Düsseldorf“, sagte Essing.

Pastorin Susanne Schymanitz ging in ihren Ausführungen in der Andacht ebenfalls auf das Bild auf dem Altar ein.

An jedem Mittwoch um 19.30 Uhr wird nun ein weiteres Werk vorgestellt.

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