Ostrittrum Ein Sonntagsspaziergang durch die Rittrumer Berge hat 22 Frauen und Männer auf die Beine gebracht – sehr zur Freude von Gästeführerin Margret Hübner aus Ostrittrum, die zu der Tour quasi vor der eigenen Haustür eingeladen hatte und mit großem Fachwissen zu begeistern wusste.

Teilnehmer aus Umland

„Besonders hat mich gefreut, dass viele Teilnehmer aus dem Umland dabei sind, um mehr über die Naturschönheiten und Geschichte rund um die Rittrumer Berge zu erfahren“, sagte die Gästeführerin auf Nachfrage. Unter den Teilnehmern waren auch Interessierte aus Bremen. Traditionell habe die Gemeinde Dötlingen bei den Hanseaten einen hohen Stellenwert – das begrenze sich nicht nur auf das Dorf Dötlingen.

Vom Treffpunkt auf den mit Mitteln aus der Dorferneuerung umgestalteten Dorfplatz startete Margret Hübner zusammen mit ihren Gästen in Richtung der Rittrumer Berge. Vorbei ging es am Hof Schweers, der später das Ziel sein sollte, um hier Kaffee und Kuchen einzunehmen.

Schnell fing die Ruhe und die Natur die Sonntagsspaziergänger ein, als von der Straße auf den Sandweg „Am Speelbrink“ abgebogen wurde. Die Landschaft zeigte sich bald als abwechslungsreich. Nach den Feldern und einem kleinen Waldgebiet tauchte das Huntetal mit seinem idyllischen Steilufer, auf dem sich oben ein Weg schlängelt, auf.

Ein toller Ausblick bietet sich aus schon luftiger Höhe hinunter zur Hunte – die ein bedeutender Lebensraum für viele wasserliebende Tiere ist.

Ein Etappenziel war die Bergschänke der Familie Dannemann. Das Ferienhaus befindet sich auf dem Bergrücken direkt oberhalb der Hunte im Landschaftsschutzgebiet. Hier traf Margret Hübner mit ihrer Gruppe auf Dirk Hinrichs. Er ist der Enkel des bekannten Schriftstellers August Hinrichs, der in Huntlosen lebte und 1956 in seinem Sommerhaus dort starb.

Hinrichs, ebenfalls Gästeführer, las aus seinen Beschreibungen „Wanderung an der Hunte entlang“ vor. Außerdem stellte er Passagen aus dem im vergangenen Jahr neu aufgelegten Buch „Die schönsten Wanderungen rund um Bremen“ von Harald Witt vor, in dem auch die Rittrumer Berge beschrieben werden – und wie sie am besten erwandert werden können.

Im Anschluss ging es zum Hof Schweers, zu Kaffee und Kuchen. Hier endete die Gästeführung.

Weitere Wanderung

Eine gute Nachricht hatte Gästeführerin Hübner noch zum Abschluss parat: Sie nannte den Termin für einen weiteren Spaziergang durch die Rittrumer Berge. Am Samstag, 18. Mai, wird die Ostrittrumerin erneut zur Wanderung aufbrechen – dann um 18.30 Uhr. Es ist eine Veranstaltung, die im Rahmen des Dorfjubiläums zum 950. Geburtstag Ostrittrums stattfinden wird.

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