DüNGSTRUP Mit 43 Einsätzen, darunter sechs Großbrände, sieben Mittel- und drei Kleinbrände sowie zwölf Entstehungsbrände, fünf Hilfeleistungen und zehn Fehlalarme, konnten sich die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Düngstrup im vergangenen Jahr nicht über mangelnde Arbeit beklagen. Das stellte Ortsbrandmeister Kurt Hagelmann am Freitagabend im Feuerwehrhaus in Düngstrup in seinem Jahresbericht heraus. „Vor allem sind es die Fehlalarme durch Brandmelder, die immer wieder für Ärger sorgen“, so Hagelmann. Von den 43 Alarmierungen kamen 22 über solche automatischen Anlagen. In zwölf Fällen konnte dadurch aber auch schon im Ansatz ein Feuer verhindert werden.

Neben diesen Alarmierungen hielt aber auch eine Brandstiftungsserie in Wildeshausen und Dötlingen Anfang März in Atem, zudem ein Wohnhausbrand in der Heemstraße. Stadtbrandmeister Jürgen Koch: „Die Düngstruper Wehr ist im vergangenen Jahr arg strapaziert worden. Die Einsätze werden aber auf diesem Niveau bleiben.“ Deshalb sei die Ortswehr ein wichtiger Eckpfeiler der Stadtfeuerwehr. „Ohne Düngstrup geht es nicht. Vor allem am Tage, wenn es in der Wildeshauser Wehr personelle Pro­bleme gibt.“

Die Brandeinsätze schlugen mit 636 Stunden zu Buche (Vorjahr 345). Insgesamt wurden im Jahr 2011 3647 Stunden (2755) geleistet.

Unter dem Punkt „Wahlen“ schlugen die Düngstruper Kameraden Helmut Müller zum Nachfolger von Stadtbrandmeister Jürgen Koch vor. Wiedergewählt im Ortskommando wurde Ortsbrandmeister Kurt Hagelmann. Nach seiner Wahl stellte Hagelmann heraus, dass dieses Amt schon mehr Spaß gemacht habe. „Wir verwalten uns mittlerweile kaputt“, so Hagelmann. Immer mehr Dokumentationen und damit Schreibarbeit würden verlangt. Koch konnte die Ausführungen Hagelmanns nur bestätigen.

33 aktive Mitglieder, darunter zwei Frauen, hat die Düngstruper Wehr. Der Altersdurchschnitt beträgt 40,7 Jahre. Zehn Mitglieder sind in der Altersabteilung (70,7 Jahre). 17 Atemschutzgeräteträger hat die Wehr unter den aktiven Kameraden.

Abschließend berichtete der erste Vorsitzende des Fördervereins, Andreas Debbeler über den derzeitigen Sachstand nach der Gründung in 2010.

Zum Hauptlöschmeister befördert wurde Gruppenführer Stephan Dasenbrock, zum Oberlöschmeister Gruppenführer Torsten Debbeler, zum Hauptfeuerwehrmann Tim Hogeback. Neben Kreisbrandmeister Andreas Tangemann und Stadtbrandmeister Koch sprach Bürgermeister Dr. Kian Shahidi Dank aus.

Für 25-jährige aktive Mitgliedschaft in der Düngstruper Wehr zeichnete Hagelmann, Carsten Maas und Dieter Müller aus. Verabschiedet aus dem aktiven Dienst wurde Friedrich Ahlers. Er wechselt in die Altersabteilung über.

Mit 240 geleisteten Stunden war Maren Hagelmann von allen Kameraden die längste Zeit im Blaurock. Tim Hogeback brachte es auf 217 Stunden und Stephan Dasenbrock auf 133.

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