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Großenkneten Da war die Geschichte in Brake, irgendwann in den tiefen Sechzigern. „The Racketeers“ reiste im DKW 3-6 vom Auftritt in einem dieser vollen Säle ab , und überall winkten ihnen die Menschen an den Straßenrändern zu. „Hier sind wir ja richtig gut angekommen“, meinte der Bandkumpan angesichts der Begeisterung an den Straßenrändern. Eckart Paradies drehte sich um und sah das Dilemma. Sein Kommentar: „Nee, das Auto brennt.“

Anekdoten wie diese: Sie dürften auch am Sonnabend, 20. Dezember, wieder in der Gaststätte Markt 6 in Großenkneten zu hören sein, und nicht nur das: Auch die Hits der sechziger bis achtziger Jahre. Denn die siebte Kneter Oldie-Nacht steht an. Pünktlich ab 20 Uhr geht es mit The Racketeers, Union Five und der Buddy Rolly Band auf Zeitreise zurück in die Zeit von Rock’n’Roll, Pop und vieler großer Hits.

Als „Vater der Oldie-Nacht“ gilt Eckart Paradies. Zusammen mit seinen Musikerkollegen aus den früheren Bands Haze of Yellow, Union Five und The Racketeers hat er 2008 die erste Oldie-Nacht im Gasthaus Kempermann angeschoben. Der Erfolg gab ihm recht. Hunderte kamen alljährlich und erinnern sich an die Musik, die sie einst live bei Sieger in Thüle, im Döhler Krug, im Schuster-Krug Wagenfeld, in der Kasinogaststätte Ahlhorn und vielen anderen Orten erlebt haben.

Seit 2013 steigt die Oldie-Nacht in der Gaststätte Markt 6, ehemals der Gasthof Lueken. Für Eckart Paradies auch historisch ein guter Ort für diese Party. „Hier hab ich damals als DJ mit Kralle Krawinkel und Stefan Remmler das Lied ,Anna, lass mich rein, lass mich raus’ vorgestellt“, erinnert er sich.

Markt 6: Das hat für ihn Clubatmosphäre, die zu der handgemachten Musik passt. „Es kommen die Menschen, die die Musik einst gehört haben und heute wieder hören wollen.“ Das seien die Erinnerungen an ihre wildesten Jahre, lange Tanznächte zu Livemusik vom Feinsten.

Zu den Bands, in denen Eckart Paradies mitspielte, gehörten The Racketeers (1961 bis 1965), Union Five (1967 bis 1970) und Haze of Yellow (1975 bis 1981). Er selber singt aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr, aber die Mit­streiter von einst sind wieder am 20. Dezember dabei und zeigen, dass sie die Oldies immer noch im Blut haben.

Los geht es mit „So schön war die Zeit“ von Freddy Quinn, erzählt Paradies, am Ende gebe es „I did it my way!“. Dazwischen spielt jede Band drei Sets, und natürlich serviert Eckart Paradies so manche Anekdote. „Das ist wie ein muskalisches Klassenzimmer“, meint er.

Wer den Großenkneter dabei beobachtet, wie er von der Musik erzählt, der spürt: Die siebte Oldie-Nacht dürfte wieder ein Knaller werden und viele Paare fast wie einst über das Parkett fliegen lassen.

Ulrich Suttka Kanalmanagement / Redakteur
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