Oldenburg /Lintel Sie nennen sich inoffiziell die „Kellerasseln“ und sie sind interessiert an archäologischen Funden – die Mitglieder des Arbeitskreises Archäologie der Oldenburgischen Landschaft trafen sich zu einer Führung in Lintel. Es ging zu einer Quelle mitten im Friedwald. Und für diese hatten die Mitglieder eine ganze Menge Ideen, wie man das Naturdenkmal besser in Szene setzen könnte.

Momentan ist nur ein Wasserloch zu sehen. Mit großen Ästen spärlich bedeckt, damit niemand hineinfällt. Frank Peters ist Hobby-Archäologe und beschäftigt sich seit längerem mit der Quelle. „Als Naturdenkmal ist das sehr schade, dass das hier so aussieht. Ich stelle mir eine Konstruktion um die Quelle vor und eventuell Sitzbänke“, sagte der Linteler. Dem stimmten die Mitglieder der Oldenburgischen Landschaft zu. „So eine kleine Überdachung über dem Brunnen, damit das Laub nicht mehr hereinfällt, wäre schön“, schlug Helmut Bruns vor. Der Oldenburger hatte das Treffen im Friedwald und die Führung zur Quelle organisiert.

2018 hatte Peters versucht, die Quelle zusammen mit Michael Havekamp auf eigene Faust instandzusetzen. Sie entdeckten Raseneisenstein am Rand der Quelle, der hatte sich dort durch das sehr eisenhaltige Wasser gebildet. „Die Quelle wurde schon zur Eisenzeit genutzt und birgt viele Fundstücke für die Geschichte des Gebiets“, so Peters.

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Nun geht es darum, bereitwillige Aktionspartner und Fördermöglichkeiten zu finden, um diese Stelle Touristen zugänglich zu machen. Noch gibt es nicht mal einen geebneten Weg zur Quelle. Aus den Reihen der Oldenburgischen Landschaft kamen zur möglichen Gestaltung des Ortes viele Vorschläge. „Es wäre schön, die Quelle auch für Führungen herzurichten“, sagte auch Gästeführerin Edith Buskohl von der Touristik-Palette Hude.

Freya Adameck Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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