Wardenburg Auf gärtnerische Schatzsuche begaben sich einige hundert Besucher am „Tag der offenen Gärten“ in der Gemeinde Wardenburg. Selbst das kühle Sommerwetter schien die Luft anzuhalten, damit Pflanzenliebhaber einen Blick in wohl gehütete private Gärten werfen konnten.

Und es blüht überall, Rosen, Lilien und Lavendel im Wechsel mit kuscheligen Sitzecken und Teichanlagen.

Klein aber fein präsentierte sich der Garten von Christa und Heino Sander in Hundsmühlen. Schnell fand ein reger Austausch zwischen Gastgebern und Besuchern statt. „Eigentlich bin ich eine eher ungeduldige Gärtnerin und möchte, dass alles zur selben Zeit blüht“, erzählte Christa Sander inmitten der grünen Pracht. Die Besucher Gerhard und Helga de Boer aus Hundsmühlen waren begeistert „In unserem Garten wächst nur, was wir auch essen“, erzählten sie.

In Tungeln stellte Bildhauerin Karina Cooper ihre vielseitigen Arbeiten dem Publikum vor.

„So richtig schön kommen die Skulpturen in Gärten zur Geltung“, betonte die Künstlerin.

Ganz anders zeigte sich der Garten von Erna und Gerd Hollje in Wardenburg. Viel Schatten gibt es hier, aber nicht weniger prachtvoll bietet sich das Grün dar. Sogar ein seltener Wendeltreppenfarn ist zu finden. „Der irischen Sage nach kommen aus ihm bei Sonnenuntergang die Elfen hervor“, verriet Hollje den Besuchern.

Im Bauerngarten mit Melkhus von Gunda Döbken an der Litteler Straße erfreute selbst gebackener Kuchen und Kaffee satt die Gäste. Mit dem Rad aus Oldenburg und eher per Zufall in den Tag der offenen Gärten geraten waren Helga Botjer und Gerold Koch. „Wir planen gerade eine Gruppen-Radtour durch die Gemeinde Wardenburg und genießen die ländliche Gastfreundschaft“, sagte Koch.

Schilf und Rosen mit Panoramablick über das Lethetal bietet unter anderem der Mühlengarten von Svenja und Dietmar Meenken in Littel. „Wir sind sehr zufrieden mit den Besuchern, und viele bedanken sich, dass sie in unseren Garten durften“, freute sich Meenken.

Sehr zufrieden zeigten sich auch die Organisatoren Gerd Hollje, Tim Sklorz und Sabine Döbken.

„Anfragen für 2016 aus den anderen Dörfern in der Gemeinde kommen schon rein“ verriet Hollje.

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