Ganderkesee Wanderfreunde klagen hin und wieder über qualmende Socken. Bei dem Ganter, der am Freitag vor dem Sanitär- und Heizungsbetrieb Hülsebusch & Dobe an der Güterstraße in Ganderkesee gelandet ist, brennen gar die Flossen. Mit den Symbolen Feuer, Wasser und Himmel – passend zur Firmenphilosophie – hat die Künstlerin Frauke Eilts aus Delmenhorst den Ganter bemalt.

Eilts gestaltete erstmals einen Ganter – und das kostenfrei. Dabei ließ sie sich von der Sage um das Ganderkeseer Wappentier inspirieren: „Ich habe mir gedacht, wie der Ganter den Ort als schönen Flecken aus der Luft erblickt und sich so schnell herunterstürzt, dass er Feuer fängt“, erklärte die 69-Jährige. Er sei dann schließlich auf dem Firmengelände von Hülsebusch & Dobe gelandet, wo die Mitarbeiter eifrig gelöscht hätten. Es handelt sich um die fünfte von Norbert Marten geschaffene Skulptur (Ganter 2.0), die mittlerweile im Gemeindegebiet gelandet ist.

Das Unternehmen Hülsebusch & Dobe feierte kürzlich sein 25-jähriges Bestehen (die NWZ  berichtete). Nach einer zünftigen Kremsertour überraschten die 19 Mitarbeiter ihren Chef Ingo Dobe (52) und dessen Frau Beate mit dem Ganter. „Wir hatten keine Ahnung“, gab der Gas- und Wasserinstallateurmeister zu. Mitarbeiterin Inga Gillerke hatte hinter den Kulissen die Strippen gezogen und sich fleißig mit Eckhard Eichhorn, dem Vorsitzenden von GanterART, über die Modalitäten ausgetauscht. Sie holte sogar die Lieferanten von Hülsebusch & Dobe mit ins Boot. Diese hätten sich großzügig an dem Ganter beteiligt.

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Es blieb Geld übrig für soziale Projekte. So spendet GanterART 300 Euro an das Laurentius-Hospiz in Falkenburg. Hülsebusch & Dobe stockte den Betrag um 200 Euro auf. Gemeinsam überreichten Dobe und Eichhorn einen 500-Euro-Scheck an Hospizleiter Andreas Wagner-Neidig. Insgesamt 300 Euro, darunter 200 Euro von der LzO, fließen in das Projekt zur musikalischen Früherziehung an der Kita Falkenburg. „Wir wohnen in Falkenburg. Daher wollten wir hier gern helfen“, erläuterte Dobe.

Das Unternehmen Hülsebusch & Dobe wurde 1989 in einer Garage von Udo Hülsebusch gegründet. Fünf Jahre später wurde das heutige Domizil bezogen. 2011 verließ Hülsebusch, der am Freitag mit Ehefrau Edeltraud die Ganter-Zeremonie verfolgte, aus gesundheitlichen Gründen die Firma. Ihre Kunden hat Hülsebusch & Dobe in der ganzen Region. Zu den Referenzobjekten gehören GSG-Bauten sowie die Divarena in Delmenhorst oder „Forellen Abel“. „Dass ich noch Ganter-Vater werde, hätte ich nicht geglaubt“, so der Firmenchef.


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Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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