Neerstedt Laune gut, Besucherinnen und Besucher mit einsetzender Dunkelheit reichlich und ein überaus gut gelaunter Weihnachtsmann mit seinen beiden Engeln: So hat sich der Weihnachtsmarkt in Neerstedt am 2. Advent dargestellt. Zu früher Stunde hatte das Weihnachtsmarkt-Team noch die Sorgenfalten auf der Stirn. „Kurzfristig mal eben sechs Absagen entgegenzunehmen, dann auch noch von Ausstellern, die Geschenkideen und weihnachtliche Accessoires zeigen wollten, das ist aus unserer Sicht schon mehr als ärgerlich“, sagte Andre Mutke.

Bauerngolf

So entstanden auf dem Pausenhof draußen vor der Aula einige Lücken. Dazu noch immer wieder einsetzende Regenböen – nicht gerade optimale Bedingungen. Mit der einsetzenden Dunkelheit waren sie aber alle wieder da, die Gäste aus den Vorjahren. Die gemütliche Kaffeerunde in der Aula, den Punsch oder andere Heißgetränke sowie die eine oder andere Gaumenfreude wollten sich die Neerstedter und Besucher aus der Gemeinde nicht entgehen lassen.

Auch der frischgebackene König des „Ersten Maisanbauclubs im Autobahndreieck“, den es schon seit 2010 gibt und dessen Mitglieder jedes Jahr den Maisanbauer mit der größten Pflanze zum Kanzler krönen, fehlte nicht. Kein Geringerer als Birger Strudthoff aus Neerstedt, der akribisch Protokoll über die Messwerte führt, konnte diesmal sich selber als „Mais-Kanzler“ ausrufen.

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Aber auch der als „sanfte Schweinebauer“ bekannte Uwe Abel hatte sich mit Mantel, Schal und zünftigem Hut gekleidet. Er lud in seinem Zelt zum Mini-Bauerngolf ein. „Die Glocken des Bauern treffen“, das „Huhn von der Stange schießen“ oder den Ball in den „Trichter“ schlagen, das musste jeder Teilnehmer oder jede Teilnehmerin beim Bauern-Golf auf dem Weihnachtsmarkt.

Dabei staunte Bauer Uwe aus Grad nicht schlecht. Ein Schlag mit dem Golfschläger und schon ertönte die Glocke zwischen den Beinen der Bauernfigur. „Das sind ja Naturtalente hier“, geriet er in Verzückung und lud zum richtigen Bauerngolf auf der Wiese neben „Bauer Uwes Lütje Deel“ in Grad ein.

Derweil war auch der Nikolaus mit seinen beiden Engeln eingetroffen. Der hatte es nicht leicht. Er musste seine beiden Begleiterinnen erstmal abholen, denn Jette Scholz hatte in Großenkneten und Maira Lueken in Ahlhorn schon „Aufgaben“ zu erfüllen. Davon merkten die Jüngsten in der langen Schlange vor der Bühne in der Schulaula wenig. Mit großen Augen und auch etwas ungeduldig himmelten sie den Weihnachtsboten an. Der aber zeigte sich ein Stück streng und verlangte natürlich ein Gedicht oder ein Weihnachtslied, bevor er aus seinem Jutesack eine süße Überraschung holte.

Losverkauf der Rotarier

Nach dem Besuch des Weihnachtsmannes setzten die Treek-Sood-Musikanten aus der Gemeinde Großenkneten ihr Konzert fort. Die Rotarier wie Präsident Jens Schachtschneider und Harald Meyer sowie Dieter Brüggmann verkauften fleißig Lose für die große Weihnachtstombola des Rotary-Clubs Wildeshausen. Nur noch gut zwei Wochen, dann steht auch schon wieder die Ziehung der Gewinner an: am Sonntag, 22. Dezember, in Wildeshausen. Bis dahin müssen 12 000 Lose verkauft sein. Das bedürfe schon einiger Anstrengung, meinte Schachtschneider.

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