NEERSTEDT Ein Hauch von Fasching, elf geschmückte Festwagen im Umzug, ein begeisterter ZDF-Hitparaden-Moderator Uwe Hübner als Gast, die Auftritte von Steffen Jürgens und Christin Stark und vor allem die guten deutschen Schlager: Das waren Kennzeichen der zweiten Schlagerparade in Neerstedt am Pfingstsonnabend. Es war ein bunter Mix aus guter Laune und Erfolg. In einer ersten Bilanz freuten sich die Organisatoren Thomas Voigt, Andre Haske, André Koch und Ulli Koch über den gelungenen Verlauf der Schlagerparadenneuauflage.

Im Alten Dorf in Neerstedt hatten sich am Sonnabendnachmittag die Festwagen gesammelt. Von dort führte der Umzug ab 16 Uhr in einer zweieinhalbstündigen Rundfahrt durch die Straßen Neer­stedts. Viele Neerstedter nutzten das schöne Wetter, bezogen am Straßenrand Quartier und freuten sich über Musik und die geschmückten Festwagen. Ob das Gefährt der „Schlümpfe“ aus Neerstedt, der Dingsteder „Frauen-Power-Wagen“, die „99 Luftballons“ mit ihrem Vehikel oder die Fußgruppe vom Kirchweg in Neerstedt: Auf allen Wagen wurde gehüpft, getanzt, geschunkelt und natürlich gesungen.

Musik war eindeutig Trumpf an diesem Tag. Ob Udo Jürgens oder die bekannten Nena-Stücke: Von allem war etwas zu hören und das gefiel auch am Straßenrande. Davon zeugte so mancher bewegter Fuß oder das Mitsingen der bekannten Stücke.

Gegen 18.30 Uhr trafen die Gespanne am Zielort ein. Der war eine hergerichtete Lagerhalle der Firma Alternative Energien von Gerd Bolling im Gewerbegebiet Neerstedt-Süd. Hier warteten schon die ersten Schlagerfans, um so nahtlos zur Schlagerparty überzuleiten. DJ André Koch heizte mit seinen ausgewählten Stücken kräftig ein, und Thomas Voigt brachte als Moderator die richtige Würze in den Abend ein. Derweil kümmerten sich Ulli Koch und Andre Haske um den Ablauf der Feier.

Als Höhepunkt stand der Auftritt von Steffen Jürgens im Blickpunkt. Er war der Stargast auf der Bühne, den Voigt und Co. gebucht hatte. Dass sich am Ende auch noch Christin Stark als neues Sternchen am Schlagerhimmel auf der Bühne präsentierte, war eine besondere Zugabe für das Publikum. Während Hübner fleißig Autogramme verteilte und sich lobend über den Schlagerpartyverlauf äußerte, zeigte Jürgens ganze Profistärke. Als der Strom plötzlich wegblieb, hatte er schnell „Marmor, Stein und Eisen bricht“ von Drafi Deutscher auf den Lippen. Nur allzu gerne folgte das Publikum als mächtiger A-Capella-Chor.

Am Pfingstsonntag und -montag war für das Veranstalter-Quartett Aufräumen angesagt. Ob es eine dritte Schlagerparade in Neerstedt geben wird, steht zurzeit noch in den Sternen. Die Arbeit ist reichlich und der finanzielle Aufwand nicht unerheblich. Thomas Voigt und seine Mannen werden da noch einmal in sich gehen müssen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.