WARDENBURG Niederländisch dürfte am Sonnabend und Sonntag, 21. und 22. Mai, eindeutig Zweitsprache in Wardenburg werden. Da an dem Wochenende die 25 Jahre bestehende Partnerschaft zwischen Eelde (NL) und Wardenburg gefeiert wird, werden mindestens 600 Gäste aus Holland erwartet. „Die Partnerschaft mit Eelde ist viel lebendiger als mit Röbel/Müritz, das wird sich auch bei dieser Feier zeigen“, ist Hans Schröer, Vorsitzender des Wardenburger Partnerschaftskomitees, überzeugt.

Für die beiden Tage hat er gemeinsam mit dem Vorstandsteam – Karl-Heinz Siebens, Gudrun Schaffstädter und Peter König – und weiteren Helfern ein umfangreiches Programm organisiert. Die konkreten Planungen begannen bereits vor gut einem Jahr. „Besonders engagiert haben sich Heinz Behrens, der sich um die maritime Meile kümmert, Hilfsorganisationsspezialist Enno Lankenau und unser Mann für das Glockenturmviertel, Helmut Deye“, zählt Schröer auf.

Eelder kommen auf dem Rad

Vorboten der Eelder sind am Sonnabend, 21. Mai, die Mitglieder des Radfahrclubs „Dobberieders“, die zwischen 16 und 17 Uhr in den Ort rollen. Die niederländischen Radler legen dabei je nach Leistungsvermögen zwischen 120 und 170 Kilometer zurück. Übernachten werden sie in der Turnhalle der Grundschule Litteler Straße und im Gesellschaftshaus „Zum Tüdick“.

Um 19 Uhr eröffnen Bürgermeisterin Martina Noske und der stellvertretende Bürgermeister Tynaarlos, Henk Kosmeijer, im Wardenburger Hof die Jubiläumsfeier offiziell. Zu den Rednern zählt an diesem Abend auch der 1. Vorsitzende des Eelder Partnerschaftskomitees, Dolf Stop. Der Eintritt ist für alle Gäste frei.

Der anschließende Sonntag ist verkaufsoffen. „Bis auf ein, zwei Ausnahmen ziehen alle Gewerbetreibenden mit“, freut sich der Organisator. Um 11 Uhr öffnet ein Flohmarkt entlang der Oldenburger Straße, für den bereits viele Anmeldungen vorliegen. „Aber alles keine Profis, das macht ihn umso wertvoller“, ist Schröer überzeugt. Für Kinder wird eigens an der bis zur Eelder Straße gesperrten Friedrichstraße Platz für Stände freigehalten. Am Glockenturm öffnet zeitgleich ein Hobbyhandwerkermarkt. Hier präsentieren sich auch das Moormuseum Benthullen und der Bürgerverein Achternmeer.

Maritime Meile

Um 13 Uhr öffnen die Geschäfte; das ist auch das Signal für die Bühnen (LzO, Ihr Platz und Glockenturm), wo Musikgruppen, Chöre und Theatergruppen auftreten. Hinter der Lethe-Apotheke kümmern sich das Spielmobil Tynaarlo, die kommunalen Wardenburger Kindergärten und das Rote Kreuz um die jungen Besucher. Auf Gloysteins Hof stellen sich der Gemeindespiegel Ol Eel, „umtref“, Stichting Bloemencorso Eelde, die königliche Operettenvereinigung A.D.O., das Ziegeleimuseum Westerholt und der Schützenverein vor. Beim Wohnparadies Schlötelburg bieten Vereine aus Südmoslesfehn, Hundsmühlen und Tungeln viel Musik und eine Bilderausstellung. Der Shantychor Benthullen-Harbern präsentiert sich mit den Stamtafelsingers aus Eelde auf einer maritimen Meile vor Ihr Platz. Gemeinsam richten die „Dobberieders“ aus Zuidlaren und der Radfahrverein Charlottendorf einen Mountainbike-Wettbewerb in Gloysteins Fuhren aus.

In der Friedrichstraße sind die Helfer der Malteser, Feuerwehr, das THW und die Polizei zu sehen. Auf Höhe der Raiffeisenstraße treten u.a. die Moorclogger auf. Lesungen in niederländischer Sprache gibt es in der Gemeindebücherei zu hören. Auf dem Rathausplatz ist ein Oldtimertreffen geplant (Anmeldungen unter Telefon 0172/4143760 oder pk.wardenburg@ewetel.net). Jetzt muss es eigentlich nur noch Jubiläumswetter geben. „Das haben wir vor einem Jahr schon bestellt“, flachst Hans Schröer optimistisch.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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