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Hude Es fällt nicht schwer, beim Konzert von Arndt Baeck und Sabine Hermann an Weihnachten zu denken. Scheinwerfer tünchen die Bühne in der Klostermühle in warmes Licht. Überall schimmern Kerzen, rund 100 Gäste haben es sich am Dienstagabend an den Tischen gemütlich gemacht.

Gespannt lauschen sie den Balladen, Walzern und Weihnachtsliedern der Mädchen der „Art Crescendo Kunst- und Musikschule“ aus Hude (Marieke Müller, Sophia Koch, Caroline Höfling, Carlotta Schwenzel, Carlotta Fessner und Heleen Rip). Begleitet werden die Schüler am Digitalpiano von ihrer Lehrerin Hanna Bergmann.

Nach einer kurzen Pause betreten Arndt Baeck und Sabine Hermann die Bühne. Vorbereitet haben sie zwei Sets mit vielen eigenen Liedern – „von Balladen über Weihnachtssongs alles querbeet, mal als Duett, mal solo“, sagt Baeck. Lässig rückt der Singer/Songwriter seinen Hut zurecht und stimmt einen Reggae-Song an. „Dafür brauche ich normalerweise eine Band, aber wenn ich schon mal ein Keyboard habe, kann ich das auch auskosten“, sagt er. Ein Knopfdruck, und die Hintergrundmusik läuft – die Sinne stehen für ein paar Minuten nach Sonne und Strand. Federleicht gleiten die Hände des Künstlers über die Tasten. Seine klare Stimme wirkt beruhigend aber auch aufmunternd.

Still wird es, als Sabine Hermann mit kräftiger, durchdringender Stimme einen Blues singt. „Das Lied ist eher zufällig entstanden und heißt ,No more Blues (Keinen Blues mehr)‘. Es handelt von einer Geschichte über die Lebensfreude“, sagt sie.

„Einen nicht ganz unbekannten Nachwuchspianisten mit großem Talent“ kündigt Baeck als Überraschungsgast an. Cedric Galke (15) hat sich bereit erklärt, ein Duett mit Baeck zu spielen. „Meine Interpretation eines Weihnachtsliedes“, sagt Baeck und überlässt anschließend dem Jungen die Bühne. Der schiebt „vorsichtshalber“ das Mikrofon zur Seite und legt die Noten zurecht. Dass Klavierspielen vollkommen reicht, beweist er mit einer eigenen Komposition – ein schnelles Stück, das er schon gut meisterte.

Ein Lied aus der Fernsehserie „Sponge Bob“ hat Hermanns Sohn Tom (14) als Ballade für das Flügelhorn umfunktioniert. „Fernsehen kann also auch sinnvoll sein“, sagt Baeck. Nach zwei abwechslungsreichen Stunden packen die Künstler zusammen – begleitet von großem Beifall.


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Sabrina Wendt Redakteurin / Gesamtleitung Ostfriesland
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