SüDMOSLESFEHN „Twee harde Nööt“, so heißt das neue Stück der Speeldeel Moslesfehn. Die Laienschauspieler im Gemeindenorden proben derzeit intensiv im Moslesfehner Brückenhaus, um den amüsanten Dreiakter von Ulla Kling überzeugend auf die Bühne zu bringen. Trotz des kühlen Probenraums geht es auf der kleinen Bühne ganz schön heiß her.

Darum geht es in dem Stück: Auf dem Büsinghof ist der Kindersegen ausgeblieben. Die Hausierin Gertrud Wieskraut (Rita Peterdamm) redet der Bäuerin Gisela (Britta Bahlmann) ein, dass nur sie allein die Schuld dafür trägt, weil sie ihren Mann Karl (Gerold Albers) einem andern Mädchen kurz vor der Hochzeit abspenstig gemacht hatte. Durch die dauernden moralischen Anschuldigungen gelingt es Gertrud immer wieder, Unruhe in die sonst so glückliche Ehe der Bauernleute zu bringen.

Almuth, die Magd (Thalke Büsselmann), und Jochen (Heiner Meisner) sind beide nicht mit besonderer Schönheit ausgestattet. Durch ihr einfältiges, aber ehrliches und fleißiges Wesen erringen die beiden die Zuneigung des kinderlosen Paares. Eine Heirat würde sie zu Hoferben machen, aber die beiden sind so von der Hässlichkeit des anderen voreingenommen, dass sie gegenseitig ihre wahren Reize verkennen.

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Völlig unerwartet erscheint dann plötzlich ein junger Poet (Marco Höppner) auf dem Hof. Er will die ländliche Einsamkeit zum Dichten nutzen. In seinem poetischen Überschwang glaubt er, aus dem hässlichen Entlein Almuth einen Schmetterling machen zu können. Anscheinend mit Erfolg: Almuth wandelt sich und wird immer mehr und mehr zu einer Dame – zumindest äußerlich. Von Eifersucht geplagt, erkennt Jochen letztendlich, dass er etwas tun muss, wenn er Almuth nicht verlieren möchte.

Während des ganzen heiteren Trubels sorgt unterdessen Polizist Sattler (Falko Meisner) für Recht und Ordnung – keine leichte Aufgabe für den rechtschaffenen deutschen Beamten. Um die Verwirrung komplett zu machen, tauchen dann auch noch Amanda (Anja Tönjes) und Eberhard (Benno Press) auf, die ihren dichtenden Sohn auf dem Hof suchen und dabei ganz andere Seiten an sich kennenlernen, ganz besonders Vater Eberhard.

Regie führen Hans Hermann Höfel und Jens Ammermann, „Topustersche“ ist Helga Bierfischer.

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