Betrifft: „Traditionshaus erhält altes Gesicht zurück“ (NWZ  vom 1. Februar):

Welch eine Wohltat für Wildeshausen: Ein sanierungsbedürftiges altes Haus wird nicht abgerissen und durch einen profitbringenden 08/15-Neubau ersetzt, sondern das ursprüngliche Aussehen mit Klinkerfassade und Sprossenfenstern wird wiederhergestellt. Bravo!

Respekt für die Geschäftsfrau Stöver, die damit ein Schmuckstück für Wildeshausen erhält. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Kultur und Geschichte von Wildeshausen. Darüber werden sich nicht nur die Bürgerinnen/Bürger und Besucher der Stadt freuen, weil sich in diesen historischen Häusern die Geschichte und Tradition von Wildeshausen spiegelt. In Sonntagsreden wird die Tradition gern beschworen, aber wenn diese im Stadtbild nicht mehr sichtbar ist, fehlt der architektonische Rahmen.

Wie gern reisen wir durch die Welt und sehen uns historische Innenstädte an und freuen uns über die angenehme, anheimelnde Atmosphäre dort. Wenn wir etwas mehr unternehmerische Kreativität und Bewusstsein für Tradition in Wildeshausen hätten, wäre uns manch Neubau erspart geblieben.

Frau Stöver kann jedenfalls mit einem Lächeln auf den Lippen jeden Tag stolz auf ihr saniertes Haus sein. Dieses gute Gefühl wäre viel mehr Menschen zu wünschen!

Gerda Lehmensiek Lüerte

Betrifft: Bürgermeisterwahl in Wildeshausen (diverse Berichte):

Jetzt haben wir immerhin die Wahlmöglichkeit zwischen einer Kandidatin und einem Kandidaten. Beide sehen sich als die bessere Alternative, das Wahlprogramm liest sich wie ein Neckermann-Katalog. Dieser „Wahlkampf“ wird schon schnell zum Wahlkrampf.

Fünf Ratsfraktionen haben sich – bis auf die UWG (auch hier unabhängig!) auf eine Kandidatin geeinigt. Was aber sagt das – gar nichts; denn nur die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt haben zu wählen – und waren schon zwei Mal für eine Überraschung gut!

Die Bürgerinnen und Bürger machen sich unvoreingenommen Gedanken über die Kandidatin der „Einigkeit“, die früher ausgerechnet von der CDU vehement abgelehnt wurde, als es um die Stelle des 1. Stadtrates ging: W. Möser contra de Buhr. Gewinner: W. Möser.

Sehr aufschlussreich ist die jüngste Präsentation der Kandidatin durch die „ganz große Koalition (GAGROKO). Da präsentieren 5 Ratsfraktionen „ihre“ Kandidatin (...). Gedacht war diese Show von „Geschlossenheit“, doch eindeutig schwerpunktmäßig als gezielter Schlag gegen unseren Bürgermeister, der nie willfähriges Werkzeug für überzogene Ratsherren-Wünsche war, der immer selbstbewusst seine Überzeugung vertrat (...).

Die Mehrheit der Wildeshauser Bürger wollte diesen Bürgermeister und hat ihn mit 57,8 Prozent gewählt. (...) Doch unter Federführung von W. Sasse (?) rottete sich die besagte GAGROKO zusammen (...). Von einer Bewerberin um das höchste Amt dieser Stadt aber erwarten wir Bürger eine eigenständige Profilierung – und kein Anhängsel und Sprachrohr für fast alle Parteien – bis auf die UWG. (...)

Annegret und Leo Kurth Wildeshausen

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