Für ihren Kurzurlaub suchten sich die Landfrauen aus Kirchhatten jetzt ein besonderes Ziel aus: Es ging nach Dresden, der Stadt, die mit der Frauenkirche um eine Attraktion reicher geworden ist. Das Wetter war zwar nicht herausragend, doch davon ließen sich die Frauen nicht beirren und unternahmen viele Ausflüge.

Die Führung durch die Stadt übernahm der ehemalige Hatter Ratsherr Hans Wüst. Nach einer Besichtigung des „Grünen Gewölbes“ im Dresdner Stadtschloss ging es abends eher klassisch zu: Die Landfrauen besuchten in der Semper-Oper eine Aufführung von „Evita“. Auch ein Besuch des Königsteins stand auf dem Programm, bei dem dieses Bild (rechts) entstand.

Das Aushängeschild der Stadt Dresden – die Frauenkirche – bildete den Abschluss des Kurzurlaubes. Die Frauen besuchten einen Gottesdienst in der neu errichteten Kirche.

In der Sandkruger Waldschule duftete es verführerisch. Zehn Mädchen und zwei Jungen im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren rührten bei der Ferienpassaktion der Landfrauen Streek in den Töpfen. „Den Kindern hat es großen Spaß gemacht“, sagte Marianne Rehling, die zweite Vorsitzende des Landfrauenvereins. Gemeinsam mit der Vorsitzenden Gisela van Beeck-Böhne kochte sie mit den Kindern. Am Ende des Tages freuten sich die Teilnehmer über ein leckeres Menü: Als Vorspeise gab es eine frische Tomatensuppe, dazu drei verschiedene Pizzen und als Abschluss etwas besonderes: ein Vanille-Eis in Bienenform.

Vörden im Oldenburger Münsterland – mit diesem Ziel brach jetzt der Heimatverein Tweelbäke zu seinem Sommerausflug auf. 47 Teilnehmer zählte die Gruppe. Neben den beiden Vorsitzenden Hans-Günter Harms und Heinz Helms waren der Schriftführer Gerold Seghorn und der Kassenwart Heinz Wefer dabei. In Vörden traf sich die Gruppe mit dem Heimatverein des Ortes. Der Verein führte die Tweelbäker auch gleich in seine Rituale ein, denn zur Begrüßung gab es einen „Vördener Deckeltrunk“ – einen Korn mit einer Scheibe Schwarzbrot und einer Scheibe Dauerwurst. Gerold Seghorn gefiel vor allem der Besuch des Schlachtereimuseums: „Früher hatten wir hier ja auch oft noch Hausschlachtungen.“ In Vörden würde diese Tradition wieder lebendig. Nach mehreren Besichtigungen ließen die Tweelbäker den Tag in Höven ausklingen.

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