Harpstedt Die erste Kulturnacht „Wach bleiben“ in der Samtgemeinde Harpstedt nimmt langsam Formen an. Am Donnerstagabend haben sich 22 Vertreter aus Vereinen, Politik und Verwaltung im Dorfgemeinschaftshaus Beckeln getroffen. In Beckeln soll im kommenden Jahr am Sonnabend, 26. Juli, die erste kulturelle Veranstaltungsnacht laufen. Dazu schilderten Steffen Akkermann und der Maler und Bildhauer Hans-Joachim Kampa den Stand der Dinge und beantworten Fragen zur inhaltlichen Gestaltung.

Hinter der Idee steht die Tradition der Samtgemeindemusikfeste, die bis vor zehn Jahren vom Elferrat initiiert wurden. Mit der Kulturnacht soll nun im weiteren Sinne ein Angebot für Jung und Alt geschaffen werden. Dabei seien nicht nur Konzerte, sondern auch Lesungen und mehr möglich.

„Je nachdem, wie die Beteiligung der Vereine und Gruppen ist, haben wir hier in Beckeln eine große Auswahl an Veranstaltungsstätten“, so Akkermann. In den Dorfgemeinschaftshäusern in Beckeln und Groß Köhren, bei der Feuerwehr, den Gasthäusern Beneking und Asendorf sowie dem Melkhus gebe es genügend Raum und Möglichkeiten, Kulturveranstaltungen parallel an einem Abend ablaufen zu lassen. Auch private Gärten seien einbindbar, meinte Akkermann. „Für jeden Geschmack soll etwas dabei sein. Alle die kulturell arbeiten, sollen etwas auf die Beine stellen“, riefen die beiden Initiatoren in die Runde.

In der Diskussion kamen verschiedene Modelle zur Sprache. Möglich wären etwa Auftritte im mehrfachen Durchlauf, um den Besuchern die Möglichkeit zu geben, von Lokalität zu Lokalität zu fahren und mehrere Angebote zu erleben. „Wichtig ist, dass wir alles ohne Eintritt aber auch ohne Ausgaben anbieten“, so Steffen Akkermann weiter. Wenn vor Ort eine Bewirtung angeboten werde, dann sei hier die einzige Einnahmequelle zu finden.

Geklärt werden muss auch noch, wer Veranstalter der Kulturnacht ist. Dabei wurde die Samtgemeinde ins Spiel gebracht. Thema soll die Kulturnacht deshalb in der Sitzung des Sozialausschusses am kommenden Montag sein. Hier ginge es dann auch um die Bereitstellung von Finanzmitteln und Unterstützung durch die Samtgemeinde.

Kampa und Akkermann schlugen vor, ein Anschreiben an die möglichen Musikgruppen und Vereine aufzusetzen. Dem Schreiben soll dann auch ein Anmeldebogen für Veranstalter beigefügt sein. „Bis Ostern wollen wir alles verbindlich auf den Punkt gebracht haben“, betonte Akkermann.

Anmeldungen sind auch bei Steffen Akkermann (Telefon   0 42 44/72 76) oder per Mail an akkermann@nashorn.biz möglich.

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