Dötlingen Kaiserwetter mit 24 Grad im Herbst bescherte allen Gartenkultour-Machern und Mitmachern zum letzten Aktionstag 2014 noch einmal einen Besucheransturm vor allem aus dem Umland. Ob mit dem Fahrrad, Motorrad oder dem eigenen fahrbaren vierrädrigen Untersatz: Das Interesse an den Angeboten der Dötlinger Gartenkultour ist ungebrochen.

Viele Gäste in den Privatgärten

Das Motto „Ton in Ton“ der Gartenkultour hatten sich vor allem der Pflanzenhof Schachtschneider mit einer Pflanzenkollektion und die Galerie Geveshauser Blickfänge auf die Fahne geschrieben. Die Gärtnerei Herb’s in Nuttel lud zu Führungen. Raum für Yoga und mehrere Gastausstellerinnen gab es am Steinberg in Dötlingen bei Iris Vollkammer.

Geöffnet hatten auch die Privatgärten von Anke Dunker-Bureck in Barel, der Bäumegarten in Hockensberg, die Staudenoase in Bergedorf, der Hofgarten in Sandhatten und der Stein- und Wassergarten von Krügers in Simmerhausen. Auch hier war der Zuspruch sehr gut.

Ausfallen musste kurzfristig die Ausstellung „Rund um die Birne“ auf dem Hof Schweers in Ostrittrum. Schon vorher hatten das Gut Grashorn in Rhade und das Glasatelier Hamann in Vossberg ihre Teilnahme abgesagt.

Marianne Mennen von der Gästeführung versah mit Gisela Beier und Heinfried Sander am Infostand den ganzen Tag Dienst. „Es ist kaum zu glauben, wie viele Menschen schon am frühen Vormittag bei uns am Stand ankamen, um sich für die geführte Radtour mit Gerda Nordbrock anzumelden oder sich sonst mit Karten und Info-Broschüre zu versorgen“, so die Gästeführerin. Am Ende starteten 14 Radler auf die Tour durch die Gemeinde.

Auch der Dorfgang, geleitet von Marianne Mennen, erfuhr reges Interesse. Eigens aus Bremen-Nord war Gisela Heilshorn mit ihrem Ehegatten nach Dötlingen zum ersten Mal gereist. „Das ist ein Geburtstagsgeschenk für meinen Mann“, erklärte die Bremerin. Dötlingen kenne sie von der Jugendherberge und auch als Künstlerdorf. Ausstellungen und Galerien seien ihr bekannt, deshalb wollte sie sich den Ort mit ihrer Familie einmal näher ansehen.

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Engpässen an Straßen

„Es fällt auf, dass viele fremde Gesichter heute dabei sind. Oftmals kennt man schon die Besucher aus den anderen Veranstaltungstagen. Das ist diesmal aber nicht so“, sagte Marianne Mennen und ging mit ihrer Gruppe vorbei am Heuerhaus zum Grünen Weg und dann weiter zum Püttenhus, Eiche und Kirche zurück zum Infostand.

Auch das Autoblech schien diesmal eher in geordneten Bahnen zu parken. Allerdings zur besten Kaffee- und Kuchenzeit wurde es am Ortsausgang auf dem Rittrumer Kirchweg einmal mehr wieder eng. Trotz ausgewiesener Parkflächen am Kläner-Hof parkten viele am Straßenrand und sorgten damit für einen Engpass.

Voll war es auch auf dem Gelände von Tom’s Garage. Rund 100 Harley Davidson-Fahrer fanden sich über den Tag hier ein, um zu fachsimpeln. Zweimal im Jahr im Frühjahr und Herbst ist der Fachbetrieb dabei.

Konzert beim Lopshof

Keramikkünstlerin Elke Tholen stellte im eigenen parkähnlichen Garten Am Poggenpohl ihre Objekte aus. Ihr Mann Musiker Günter Berger improvisierte am Flügel und gab damit den musikalischen Rahmen vor. Elke Tholen: „Der Garten, die Kunst und die Musik sind ein Gesamtkunstwerk.“ Viele Gäste nutzen die Ruhe zu längerer Verweildauer.

Zum offenen Atelier lud Anne Hollmann in Ostrittrum ein. Sie zeigte neue Skulpturen aus Beton. Außerdem war Fotodesign von Stefan Benitz zu sehen.

„De Moler“ Friedrich Lüers zeigte Neues aus seinem Atelier am Oher Kirchweg. Großflächige Motive aus dem Urlaub, ergänzt mit Mosaikmalerei in Blau-, Rot- und Gelbtönen, präsentierte Luers in eine Gartenpavillonzelt. Dort trat auch das Duo „Side by Side“ mit Jutta Birkigt und Harald Wenzel auf.

Im Lopshof-Café gab der Inklusionschor „OL inklusive“ unter der Leitung von Sybille Gimon einen Gastauftritt. Die Mezzosopranistin Irene Capelle aus Oldenburg gastierte auf der Terrasse des Cafés.

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