Frage: Frau Jaedicke, wie ist die Resonanz beim Offenen Singen im Pfarrhausgarten gewesen? Wie war die Stimmung der Teilnehmenden?

Jaedicke: Ehrlich gesagt hatte ich mit größerer Beteiligung gerechnet, aber einige der Stammsänger und Sängerinnen waren im Urlaub, manchen war es vermutlich zu heiß. Die, die da waren, haben sich auf das gemeinsame Singen gefreut. Wir sind Laien und singen, weil es in Gemeinschaft besser klingt und natürlich gut tut, Gleichgesinnte zu treffen. Wer nur einmal im Jahr mitsingen kann, ist auch willkommen. Für den 1. September wurde ein neues Treffen verabredet.

Frage: Was für Lieder wurden am Dienstagabend gesungen?

Jaedicke: Da aus den letzten vier Wochen drei Geburtstagskinder anwesend waren, wurde das Geburtstagslied „Heute kann es regnen . . .“ gesungen. Dann wurden bekannte Sommerlieder aus dem Gesangbuch angestimmt, darunter „Geh aus mein Herz“, des Weiteren aus unserem moderneren Liedgut „Es tagt der Sonne Morgenstrahl“ (auch wenn es Abend war), ferner aus unserem Volkslieder-Repertoire „Kommt die Liebe Sommerzeit“. Ein Kanon wie „Lachend, lachend, lachend, lachend kommt der Sommer“ darf auch nie fehlen. Zum Schluss gibt es immer ein Abendlied. Das war am Dienstag „Der Mond ist aufgegangen“. Jeder konnte sich ein Lied wünschen, schließlich fand das letzte gemeinsame Singen im März statt, da sollte nun für jede ein Lieblingslied dabei sein. Im Moment kann das Offene Singen ja nur stattfinden, wenn es das Wetter erlaubt und wir draußen sein können. Mal sehen, ob es als offener Chor eingestuft werden kann. Da wären ja Proben unter Abstandsregeln erlaubt.

Frage: Was bedeutet Musik für Sie persönlich?

Jaedicke: Ich soll schon als Kind vor dem Sprechenlernen gesungen haben, habe dann Blockflöte und Geige gelernt, später ins Klavier- und Gitarrespielen geschnuppert, und bin jetzt begeisterte Bläserin im Posaunenchor. Das Singen begleitet mich mein Leben lang. Zunächst in einem Kinderchor, dann in großen Chören, schließlich viel mit den eigenen Kindern und nun schon viele Jahre mit dem Offenen Singen. Jeder bringt sich dabei mit seiner Stimme ein und kann Lieder mitbringen. Wenn ein Lied oder Kanon zu schwer ist, lachen wir und legen es zur Seite.

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Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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